Neuerungen ST 3 Ducati ST 3

Das Dreiventilmodell ersetzt ST 2 und ST 4, die verbesserte Ergonomie
und frische Optik ziert auch die 2004er ST 4 S.

Die ST 3 avanciert zur starken Konkurrenz im eigenen Haus – und verdrängt die betagte Ur-ST, deren Konzept Mitte der 90er entstand. Schnäppchenjäger, die mit einer ST 2 liebäugeln, werden noch günstige Angebote ergattern können. Gleiches Schicksal ereilt auch die 105 PS starke ST 4. Sie verfügt zwar über hochwertigere Fahrwerkskomponenten als die ST 3, kann aber in puncto Laufkultur und homogener Leistungsentfaltung aus unteren Drehzahlen nicht ganz mit dem Dreiventiler mithalten. Als Basis für diesen Motor dient das Kurbelgehäuse des luftgekühlten 1000 DS-V2, viel gelobter Antrieb der Multistrada, SS 1000 DS und Monster 1000. Die ST 3 verfügt über das gleiche Bohrung-Hub-Verhältnis wie die 1000er (94 x 71,5 Millimeter). Ebenfalls identisch: Kurbelwelle, Getriebe und der Primärtrieb inklusive der recht schwergängigen Kupplung. Die Zylinder, ähneln denen der Vierventiler, Zylinderkopf, Pleuel, Kolben und die Ventile (Durchmesser Einlass: 34, Auslass: 40 Millimeter) sind dagegen Neuentwicklungen. Die Ventile stehen im 40-Grad-Winkel zueinander.Bei der Zündung setzt Ducati wiederum auf das bewährte System mit zwei Zündkerzen je Zylinder. Die Italiener versprechen sich davon effizientere Verbrennung und geringere Schadstoffemissionen. Der Ausstoß von Kohlenmonoxid und unverbrannten Kohlenwasserstoffen soll deutlich reduziert werden, die thermische Belastung des Zylinderkopfs sinken. Außerdem verringert Doppelzündung bei magerem Gemisch die Gefahr von Fehlzündungen, was eine lange Lebensdauer der beiden Katalysatorenpatronen gewährleisten soll.

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