Punktewertung

Motor
Wenn es eine Paradedisziplin des Dreizylinders gibt, ist es der Durchzug. Und zwar nicht nur im unteren, sondern auch im mittleren und oberen Dreh-zahlbereich. Doch auch hinsichtlich der Beschleunigung und der Höchstgeschwindigkeit ist die Street Triple gut ­bei der Musik. Höchstens über die mitunter heftigen Lastwechselschläge und ein besondes in den ersten beiden Fahrstufen knorrig zu schaltendes Getriebe kann man meckern.

Fahrwerk
Die Handlichkeit der Street Triple kann immer wieder begeistern, und auch das Lenkverhalten liegt auf sehr hohem Niveau. Insgesamt harmonieren die serienmäßigen Dunlop Qualifier gut mit der Triumph und funktionieren auf glattem Belag tadellos, entwickeln jedoch auf schlechtem Geläuf und Längsrillen ein ausgeprägtes Eigenleben. Die Schräglagenfreiheit ist ausgesprochen groß, das Federbein kommt vor allem im Zweipersonenbetrieb an seine Grenzen.

Alltag
Aufsteigen, wohlfühlen. Die ergonomischen Verhältnisse passen dem durchschnittlichen Westeuropäer sehr gut. Großgewachsene wünschen sich allerdings etwas mehr Abstand zwischen Sitzbank und Fußrasten, und alle wünschen sich eine bessere Polsterung. Beifahrer sind halbwegs kommod untergebracht, würden sich jedoch über einen Haltegriff freuen. Die Verarbeitung ist gut, die Reichweite ebenfalls.

Sicherheit
ABs heisst das einzige Manko der Street Triple. Oder besser: kein ABS. Die Bremsanlage an sich ist gut, das deutliche Aufstellmoment geht auf das Konto der Dunlops. Dank reichlich Negativfederweg ist Lenkerschlagen kein großes Thema.

Kosten
Nicht supersparsaM, aber auch nicht verschwenderisch geht der Drilling mit dem Treibstoff um. Ebenso halten sich die Inspektionskosten im Rahmen.

Gesamtwertung
Zack, das sitzt. Mit der Note 1,2 setzt sich die neue Street Triple gleich an die Spitze der Preis-Leistungs-Tabelle. Wenn das kein Einstand ist!

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel