Quick Check: Kawasaki Ninja 250 R Wir haben alle mal klein angefangen

Man könnte schreiben, wie mau sich 33 PS anfühlen. Man könnte auch über die einfache Ausstattung sinnieren, mit der die kleinste Ninja zusammengesteckt wurde, über analoge Instrumente in schmucklosem Plastik, über eine Old-School-Telegabel und eine Erstbereifung, die mit Vorsicht zu genießen ist.

Foto: Kawasaki
Da fände sich noch das eine oder andere. Aber die Kawasaki Ninja 250 R kostet ja auch nur 4345 Euro, sieht dafür richtig sportlich aus und wendet sich vor allem an Neukunden, die mehr mit Schulabschluss, Wehr-/Zivildienst oder einer neuen Freundin beschäftigt sind, als mit der Frage, ob die nächste Mühle lieber eine 600er oder eine 1000er sein woll.

Wenn die Zielgruppe der Zwerg-Ninja aber wissen will, wie man einen Supersportler artgerecht ausquetscht, sich jedoch vor zu viel Leistung scheut und knapp bei Kasse ist, hat Kawa für eben jene diese 250er gebaut: Der Motor geht nämlich nur zwischen 8000/min und 13000/min wirklich feist; darunter gondelt es sich gerade so auf 50er-Rollerniveau durch die Stadt. Das dann aber recht leichtfüßig – Leer­gewicht 169 Kilogramm.

Dazu ist die 250er günstig im Unterhalt und braucht wenig Sprit. Wer sich vorsichtig an die Faszination Sport­motorrad rantasten und entsprechend aussehen will, gleichzeitig ein Zweckbike für die Stadt sucht und das heißeste Mädel der Oberstufe mitnehmen möchte, der kann bestimmt etwas mit der Ninja 250 R anfangen – bald wird dann auf die ZX-6R oder andere Großkaliber gespart.

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