So funktioniert das ASC

Beschleunigung aus Fahrt: Die blauen Kurven zeigen, wie die Geschwindigkeitsdifferenz beider Räder bei Beschleunigung geradeaus auf rund zehn km/h ansteigt, ehe das ASC in Intervallen von etwa 0,3 Sekunden eingreift (1). Dadurch beschleunigt die BMW stabiler und besser. Bei ausgeschaltetem ASC dreht das Hinterrad durch, so dass der Motor sowohl im zweiten wie im dritten Gang (2) in den Begrenzer dreht (dunkelrote Kurve).

Beim Beschleunigen aus dem Stand kommt die Schlupfspitze kurz nach dem Anfahren (3) dadurch zustande, dass das ASC erst dann aktiv wird, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit mehr als zehn km/h beträgt. So kommt
man auch auf extrem schlüpfrigem Untergrund mit durchdrehendem Hinterrad vom Fleck. Schlupf am Hinterrad im Schiebebetrieb kann es allerdings nicht regulieren (4).

In der Gelände-Einstellung lässt das ASC wesentlich mehr Schlupf zu (5), erst bei rund 40 km/h Geschwindigkeitsdifferenz der beiden Räder regelt es in Intervallen von etwa einer Sekunde. Sinkt die Differenz auf 20 km/h, schaltet die Regelung bereits wieder ab, so dass immer mit hohem Schlupf gefahren werden kann. Der Nutzen hält sich trotzdem sehr in Grenzen, weil man selbst auf losem Untergrund kaum in den Regelbereich kommt und solche Situationen lieber mit dem Gasgriff kontrolliert.

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