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Speziell auf die Anforderungen des Endurosports hat KTM die EXC-Baureihe ausgerichtet. Das heißt, Geräusche im Rahmen der Sportvorschriften, kleiner Fahrradtacho und nur die unbedingt nötige Ausstattung. Ein Zulassungskit wird stets mitgeliefert. Die Baureihe besteht mittlerweile aus vier Zweitakt- und drei Viertaktmodellen. Alle neuen Modelle des Jahrgangs 2002 sind ab sofort im Handel, zunächst jedoch nur in kleinen Stückzahlen. Bei den Zweitaktern 125, 200, 250 und 300 EXC beschränkt sich die Modellpflege auf kleinere Modifikationen an den Motoren zwecks Leistungsteigerung. Die größeren Modelle 250 und 300 EXC bekamen einen neuen Vergaser. Fast unverändert gehen auch die bewährten Viertakter 400 und 520 EXC ins neue Jahr. Bei ihr wurden die Motordeckel, die bisweilen im harten Einsatz durch Steine eingedrückt wurden, beidseitig verstärkt. Der Kupplungskorb ist neu, ein Einschlagen der Lamellen in die Führungen soll nun wirksam verhindert werden. Dickere Reibscheiben sollen den Verschleiß reduzieren und die Standfestigkeit erhöhen. Das Fahrwerk aller EXC-Modelle wurden mit den neuesten Elementen von WP ausgerüstet. Den SX-Cross-Modellen ist die dickere 48-Millimeter-Gabel mit verstellbarer Federbasis sowie das in der Druckstufendämpfung im High- und Lowspeed-Bereich getrennt einstellbare Federbein vorbehalten. Die Viertakt-Crosser müssen jedoch auch 2002 noch kicken, obwohl der E-Starter in diesem Jahr bereits im Sport ingesetzt wurde, in der Weltmeisterschaft beispielsweise von Joel Smets und national von Bernd Eckenbach.

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