Technik-News: Die Basis

Foto: Ducati
Wer sich für die Basis-1198 entscheidet, spart immerhin 4200 Euro. Aber worauf muss er verzichten? Motorenseitig auf gar nichts. Sowohl in der „S“ als auch in der Grundversion pocht das gleiche, nominal 163 PS starke Vierventil-Herz. Schmaler gerät die Ausstattung schon bei der Elektronik. Während das bei der „S“ serienmäßige Datarecording, der Ducati Data Analyzer (DDA), noch bei der Basis-1198 gegen Aufpreis zu bekommen ist, lässt sich die Traktionskontrolle weder für Geld noch für gute Worte nachrüsten. Anstelle der edlen gefrästen Schmiede-Alu-Räder rollt die Basis-Version zudem auf Gussrädern, die etwa zwei Kilogramm mehr an rotierenden und ungefederten Massen mitbringen. Weniger schwer dürfte dagegen das unterschiedliche Finish der Endtöpfe wiegen, deren Edelstahl-Hüllen bei der Standard-Variante nicht schwarz anodisiert sind.

Dass die 1198 nicht mit Öhlins-, sondern mit Showa-Federelementen ausgerüstet ist, sollte aufgrund identischer Abstimmung im Alltag kein gravierender Nachteil, sondern eher eine Frage des persönlichen Geschmacks, vielleicht noch des Prestiges sein. Und für den vorderen Kunststoff-Kotflügel hält der Zubehörkatalog für Umbauwillige sicher ein Karbon-Pendant bereit. Dafür ist das weiße Kleid der Basis-1198 für das „S“-Modell nicht zu haben.

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