Unterschiede im Detail

Foto: fact
Was bringt’s? Sind die anderen Federelemente und Bremsen nur Effekthascherei, oder kommt tatsächlich Zähl­bares dabei heraus? Die Antwort ist einfach: Gegenüber der Standard-Variante fährt die R 14 Punkte Vorsprung ein. Zehn davon im Fahrwerkskapitel. Die höhere Stabilität in Kurven, vor allem bei Wellen und schnel­len Richtungswechseln ist deutlich spürbar, die Abstimmung der Gabel besser gelungen. Den größten Unterschied bildet jedoch das Federbein, was sich speziell im So­zius­betrieb positiv auswirkt. Dazu ist der Einstellbereich der Federelemente groß genug, um auch bei hohen Temperaturen Reserven zu bieten. Ebenso deutlich ist der Fortschritt im Kapitel Bremsen. Generell sind Vierkolben-Festsättel – ob radial oder konven­tionell verschraubt – gegenüber Zweikolben-Schwimmsätteln in Sachen Druckpunkt und Präzision im Vorteil. Dazu besitzt die R eine Radial-Handpumpe mit 19-Millimeter-Kolben, während sich die konventionelle Bremspumpe der Standard-Triple mit 14 Millimeter Kolbendurchmesser begnügt. Bessere Rückmeldung, spontaner einsetzende, linear ansteigende und standfestere Bremswirkung bringen der R vier Punkte mehr. Dass die Basis-Triple dennoch die geringfügig bessere Preis-Leistungs-Note hat, zeigt, was für ein gutes Angebot sie ist.

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