Vorstellung Yamaha XV 535 mit Custom-Kit Tapetenwechsel

Kommt Ihnen Ihr Dasein mit der XV 535 grau und langweilig vor? Dann bringen Sie doch etwas Farbe in Ihr Leben - mit dem Custom-Kit von Yamaha.

Die XV 535 kam mit Verspätung, aber sie kam gewaltig. Ursprünglich für den amerikanischen Kunden konzipiert, debutierte der rundliche Chopper erst 1988 auf dem deutschen Markt. Es sollte der Start einer Traumkarriere werden: Von Jahr zu Jahr steigende Zulassungszahlen machten die XV 535 zum unangefochtenen Bestseller, knapp 40 000 Maschinen wurden mittlerweile zugelassen. Die Schattenseiten dieser Erfolgsbilanz liegen auf der Hand: Für den einzelnen XV-Eigner ist der Traum vom individuellen Untersatz längst ausgeträumt, es sei denn, er macht sich daran, seiner XV 535 ein eigenes Gesicht zu geben. Das ist - dank Hilfestellung des Importeurs - nicht nur leicht gesagt, sondern auch schnell und problemlos getan. Ab sofort ist über jeden Yamaha-Vertragshändler ein umfangreicher Custom-Kit erhältlich, der die XV 535 (Baujahr 1989 bis 1995) von Kopf bis Fuß neu einkleidet.

Neu, aber nach bewährtem Muster: Tank (aus Kunststoff), Hinterradkotflügel (aus Blech) mit hochgestelltem Kennzeichen und Luftfilterattrappe orientieren sich formal unverkennbar an der Harley Sportster. Die Qualität der Custom-Kit-Komponenten findet keinen uneingeschränkten Beifall. Während die Paßgenauigkeit in Ordnung geht, läßt sich am Finish der (schwarz oder rot) lackierten Teile herummäkeln: Bei Licht - genauer: bei Gegenlicht - zeigt sich, daß deren Oberflächenbeschaffenheit längst nicht die Güte der Serienteile hat. Können sie wohl auch nicht, denn der komplette Kit (gibt`s auch nur komplett) kostet gerade einmal 1795 Mark. Zusätzlich sind eventuell die Werkstattkosten (zirka 250 Mark) und in jedem Fall die Gebühren für die TÜV-Abnahme (zirka 80 Mark) zu kalkulieren.

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