Weltmeister auf Anhieb

Im MotoGP-Straßensport lief es für den Aprilia-Dreizylinder gar nicht gut, die Italiener ziehen sich 2005 aus der Topkategorie zurück. Vielleicht kommt das eingesparte Budget ja dem Offroad-Einsatz zugute, denn dort schlug sich der neue V-Zweizylinder schon 2004 prächtig. Der 24-jährige Franzose Jérôme Giraudo gewann auf seiner Aprilia SXV 4.5 die Supermoto-Weltmeisterschaft in der kleineren S2-Kategorie, wobei er im letzten Rennen der Saison mit dem Glück des Tüchtigen einen uneinholbar erscheinenden Vorsprung des Italieners Massimo Verderosa gutmachte und schlussendlich mit ganzen vier Pünktchen die Nase vorn hatte. Sein Teamkollege, der ehemalige Cross-Weltmeister Frédéric Bolley, schaffte nach
diversen Stürzen immerhin Rang sechs im Endklassement, auf dem auch Max Manzo in der heiß umkämpften S1-Klasse auf der SXV 5.5 landete.
Aprilia plant, dieses Engagement fortzuführen, auch wollen die Italiener sich von den mäßigen Ergebnissen in der Cross-WM nicht abschrecken lassen und dort 2005 mit Thomas Traversini weitermachen.

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