Willy Bauer

Die Suzuki war im Vergleich zu allen europäischen Herstellern einfach erstklassig«, erinnert sich Willy Bauer (Foto) an seine Suzuki-Werksmaschinen. Der gelernte Kfz-Mechaniker aus der Nähe von Stuttgart verpasste im Jahr 1973 als Maico-Werkspilot den 500er-WM-Titel gegen den Suzuki-Werksfahrer Roger de Coster lediglich um Haaresbreite.
1975 wurde Bauer zum Teamkollegen des Belgiers. De Coster holte in der Halbliterklasse den Titel, 250er-Fahrer Bauer ergatterte trotz Knieverletzung den dritten WM-Rang. 1978 fand Bauers Karriere ein jähes Ende. Beim englischen GP stürzte der mittlerweile zu Sachs gewechselte Profi und ist seitdem querschnittsgelähmt. Glück im Unglück: Willy kann ohne fremde Hilfe leben und betreibt seit Jahrzehnten einen Renndienst sowie einen
Lagerbetrieb für Mineralöle.

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