Fahrbericht Buell 1125 R Born to run
2008 feiert Buell das 25-jährige Bestehen. Mit dem Grundstein einer neuen Modellfamilie. Die 1125 R, befeuert von einem neu entwickelten, wassergekühlten Rotax-V2, ist die stärkste und sportlichste Buell, die es je in Serie gab.
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Buell 1125 R
Geduld ist gefragt. Erst ab Ende Januar 2008 sollen die ersten 1125 R bei den Händlern stehen.
Foto: Buenos Dias
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Man sieht nicht die Bohne, wo es hingeht. Kann den Streckenverlauf nicht mal erahnen. Vollkommen blind wirft man sich in die Corkscrew, die wasserfallartig bergab stürzende Korkenzieher-Kurve von Laguna Seca, hinab. Dann fällt mit einem mal die Straße unter einem weg, als hätte jemand den Teppich unter den Rädern weggezogen. Hat der Einlenkpunkt optimal gepasst, fängt die Straße den Piloten einen atemlosen Wimpernschlag später punktgenau am Scheitel der folgenden Rechtskurve wieder auf.
Laguna Seca ist eine enorm anspruchsvolle Berg-und-Tal-Bahn. Ihre vertrackten Kurven, Kompressionen und uneinseh-baren Kuppen wie etwa jene Ende Start/Ziel, wo es Vollgas und blind mit veritabler Schräglage, ganz leichtem Vorderrad und mächtigem Herzklopfen über eine Kuppe geht, fordern volles Vertrauen in das Motorrad. Es zeugt von Selbstbewusstsein, dass Buell ausgerechnet diese Strecke für die Präsentation der 1125 R gewählt hat. Und wie ernst man ihre sportliche Attitude meint, zeigt die Verpflichtung von MotoGP-Pilot Jeremy McWilliams als Testfahrer für die Fahrwerksabstimmung.
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