Fahrbericht Yamaha FJR 1300 A Frischzellenkur
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Yamaha FJR 1300 A
Schwergängiges Gas, miserable Bremswege: Yamaha will diese Kritikpunkte beim 2008er-Modell der FJR 1300 A ausgebügelt haben.
Foto: Rossen Gargolov
Fürs achte Modelljahr ließen sich die Yamaha-Techniker einiges einfallen, um das beliebte Reisemobil wieder konkurrenzfähig zu machen. Neben der Optimierung im Detail soll auch das in die Kritik geratene ABS jetzt mit kurzen Bremswegen und feinen Regelfrequenzen überzeugen.
Beste Tourenqualitäten hat die Yamaha FJR 1300 bei bisherigen Tests immer wieder unter Beweis gestellt. Guter Windschutz dank elektrisch verstellbarer Scheibe, hervorragender Sitzkomfort für Pilot und Passagier, große Reichweite und praktisch nutzbarer Stauraum machen sie zum erstklassigen Langstreckler. Das schlüssige Konzept des bärenstarken Kardan-Tourers brachte die Konkurrenz in Zugzwang. Die rüstete in jüngster Zeit kräftig auf, etwa mit BMW K 1200 GT oder Kawasaki 1400 GTR.
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Änderungen im DetailDoch anstatt ebenfalls vorwärts zu entwickeln, ging bei Yamaha mit fragwürdiger Modellpflege der ein oder andere Schuss nach hinten los. So vermieste zuletzt ein progressiv wirkender, schwergängiger Gasgriff manch reiselustigem Yamaha-Kunden die Freude am Fahren. Noch mehr in der Kritik, weil sicherheitstechnisch bedenklich: das Antiblockiersystem. Beim letzten Tourer-Vergleich (MOTORRAD 18/2007) hinkte es mit miserablen Bremswegen bei hoher Zuladung der Konkurrenz hinterher. Da sah Yamaha offensichtlich Handlungsbedarf und bringt für 2008 eine leicht renovierte FJR mit verbesserter Bremse auf den Markt.