Nordargentinien Motorradreise 2015 Auf den Spuren der Dakar

Eine spannende Entdeckungstour entlang der nordargentinischen Andenkette. Diese Tour hat so viele Facetten, sie könnte auch auf den Spuren der Inkas heißen. Wir sind hier keineswegs fahrerisch, sondern nur landschaftlich auf den Spuren der berüchtigten Rallye Dakar unterwegs. Wir werden aber noch viel mehr sehen und erleben, als die gestressten Rallyefahrer auf der DAKAR. Denn wir haben Zeit, diese Aussichten zu genießen, für die sogar ein Rallyepilot auf Zeitenjagd anhält, um ein Foto zu machen.

Foto: Isabel Lengwenus
Keinerlei Berührungsängste auf beiden Seiten
Keinerlei Berührungsängste auf beiden Seiten

Da der Grenzübertritt zwischen Argentinien und Chile mit einer Motorradgruppe stets sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, haben wir diese Tour so gestaltet, dass wir zwar alle hohen Pässe der Anden befahren werden, aber immer nur bis hinauf auf den Pass, weil dort die Grenze verläuft und das argentinische Hoheitsgebiet endet.
So haben wir zwar die gleiche Strecke an den entsprechenden Tagen zweimal zu fahren, doch es lässt sich dabei leicht feststellen, dass Hoch und Runter nicht wirklich zweimal das Gleiche ist.
Vorteile indes haben wir dadurch viele. An den meisten Tagen der Pässebesteigung haben wir Doppelübernachtungen in den Ausgangs-Hotels auf argentinischer Seite gebucht. Erstens, wir müssen also für den Tag nicht packen. Zweitens, jeder kennt den Weg und das Hotel, so dass jeder Einzelne genauso weit und so lange fahren kann, wie er möchte und ergo auch dort umdrehen und zurückfahren, wann immer man will. Diese Strategie ist selbstverständlich den enormen Höhen geschuldet, die diese zu befahrenden Pässe haben. Sie liegen allesamt über 4.000 Meter, ein einzigartiger Höhenrausch.

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Tourprofil

Gesamtstrecke: zirka 4850 km

Tagesetappen: 120 - 460 km

Straßenzustand: Überwiegend nicht asphaltiert (meist recht gut ausgebaute Schotterpisten, manchmal aber auch grobe Stücke), jedoch (leider) schon überraschend viel guter Asphalt mit zunehmender Tendenz.

Fahrkönnen: Ein Motorrad sollte sicher beherrscht werden und das Fahren auf Schotter grundsätzlich kein Problem sein

Motorräder: Die Yamaha XT 600 Einzylinder-Viertakt ist sehr geländegängig, handlich und robust, dennoch nicht unbequem. Sie ist mit Elektrostarter sowie relativ niedriger Sitzhöhe ausgestatte. Optional können modernere XT 660 R mit Einspritzung gegen Aufpreis gebucht werden

Klima: Meist trockenes Hochwüstenklima

Mindestteilnehmerzahl: 5 Fahrer

Besonderheiten: In Buenos Aires sind eine Stadtbesichtigungstour und der Besuch eines der besten Steakhäuser der Stadt geplant. Der Begleitbus nimmt jeden auf, der nicht mehr fahren mag

Foto: Isabel Lengwenus
Geschafft - der höchste Pass ist bezwungen
Geschafft - der höchste Pass ist bezwungen

Preise

Fahrer: 6590 Euro
Beifahrer: 2990 Euro
EZ-Zuschlag: 990 Euro

Leistungen: Motorrad, deutschsprachige Reiseleitung auf dem Motorrad, Begleitfahrzeug / Gepäcktransport, deutschsprachiger Fahrer im Begleitbus, Übernachtung im Doppelzimmer, Halbpension, Transfers, Eintrittsgelder

Nicht eingeschlossen: Flüge ab Deutschland, Flüge in Argentinien, Mittagessen, Getränke, Benzin, Reiserücktrittskosten-Versicherung, Ausreise-Steuer

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