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Horex kündigt 29 Mitarbeitern - Update vom 01.12.2014 VR6-Hersteller vorm endgültigen Aus?

Beim insolventen VR6-Produzenten Horex ist den 29 Mitarbeitern jetzt gekündigt worden. Das endgültige Aus für die Marke?

Der Geschäftsbetrieb in Augsburg ist eingestellt worden. „Das ist traurig. Wir haben gekämpft. Aber am Standort Augsburg wird es nicht mehr weitergehen“, sagt Insolvenzverwalter Vincenz von Braun. Das 2010 neu gegründete Unternehmen Horex stellte am 28. August Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Seit 1. November ist der Hersteller insolvent, am 28. November sind die freigestellten Mitarbeiter gekündigt worden.

Bis zuletzt suchte Horex nach einem Investor. Doch die Interessenten sprangen wieder ab. Ein verbliebener Investor konnte sich wegen zu vieler offener Fragen bislang nicht zum Kauf und damit zur Fortführung der Produktion durchringen. Jetzt stehen die Marke und die Patente zum Verkauf.

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Horex am Scheideweg (Meldung vom 19.11.2014)

„Wir kämpfen wie die Löwen“, sagt Vincenz von Braun, der für Horex zuständige Insolvenzverwalter bei anchor Rechtsanwälte. „Wir sind mit zwei Investoren im Gespräch. Vor allem ein motorradbegeisterter Mittelständler aus der Region, zu dem Horex gut passen würde, gibt richtig Gas.“ Derzeit verhandeln beauftragte Rechtsanwälte über die Übernahme. Wenn ein konkretes Angebot vorliegt, entscheidet letztendlich die Gläubigerbank, ob sie den Kauf unterstützt.

Horex läuft jedoch die Zeit davon: Bis Ende November muss eine Entscheidung fallen, weil die Angestellten, die noch bis Oktober von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt wurden, inzwischen frei gestellt sind und im Dezember gekündigt werden, wenn sich kein Investor für das angeschlagene Unternehmen findet. Teil des Insolvenzverfahrens ist die Gläubigerversammlung, die am 29. Januar stattfindet – unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen.

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