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Der Tiroler Triumph-Händler Jürgen Schnaller hat ein hübsches Retro-Stück aufgebaut. Wer rät, welches Motorrad als Basis diente? (Kleiner Tipp: Es war keine Triumph.)

Jürgen Schnallers Fake-Triumph Unter falscher Flagge

Der Tiroler Triumph-Händler Jürgen Schnaller hat ein hübsches Retro-Stück aufgebaut. Wer rät, welches Motorrad als Basis diente? (Kleiner Tipp: Es war keine Triumph.)

Großmeister Schnaller selbst schreibt: "Unser jüngster Umbau ist zwar nix Radikales, aber wie ich glaube: was Schönes, Klassisches."

Jürgen Schnaller weiter: "Wir hatten sie bei den Tridays mit, und kaum jemand hat erkannt, um was es sich wirklich handelt. (Auch langjährige Mitarbeiter von Triumph-Deutschland waren überfordert :-) )"

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Foto: www.schnaller.at
Der Tiroler Triumph-Händler Jürgen Schnaller hat ein hübsches Retro-Stück aufgebaut. Wer rät, welches Motorrad als Basis diente? (Kleiner Tipp: Es war keine Triumph.)
Der Tiroler Triumph-Händler Jürgen Schnaller hat ein hübsches Retro-Stück aufgebaut. Wer rät, welches Motorrad als Basis diente? (Kleiner Tipp: Es war keine Triumph.)

Des Rätsels Lösung

Jürgen Schnaller löst es auf:

"Wir haben einer Kawasaki Estrella nur eine fesche Komplettlackierung verpasst, alle Aluteile poliert, unseren Sattler eingespannt und den Motor optimal abgestimmt. Zum Beispiel wurde der Krümmer in zwei Teile geschnitten und der "Innenkrümmer" rausgenommen. Der verhindert zwar, dass sich das Chrom verfärbt, kostet aber auch Leistung. Alles wieder verschweisst und neu verchromt.

Dann haben wir noch einen Shark-Auspuff, der eigentlich an eine Bonneville gehört, angepasst, und natürlich auch den Vergaserdeckel getauscht, weil ja der originale den Vergaserschieber nicht ganz öffnen lässt, um die 17 PS einzuhalten.
So dürfte unsere Cub 250"  22 oder 23 PS leisten. Den Prüfstand erspare ich ihr aber gerne."

Hat er fein gemacht, der Herr Schnaller. Aber Menschenskinder, Triumph - das wär doch auch was fürs nächste Modelljahr! Ein Zylinder, klassische Optik, kein Elektronik-Overkill. Und dann vielleicht 400 oder 500 Kubik. Für 4.000 Euro. Und für die Ösis 4.500, wegen ihrer komischen Steuer da unten.

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