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Neu 2011: Aprilia und Moto Guzzi (mit Videos) Aprilia Dorsoduro 1200 und Moto Guzzi V7 Racer

Überraschend hat Piaggio einen ersten Blick auf die Motorrad-Neuheiten 2011 der Gruppe gestattet: Die Aprilia Dorsoduro 1200 und die Moto Guzzi V7 Racer wurden bei der Eröffnung der neuen Mailänder Dependance des Herstellers gezeigt. Mit von der Partie waren auch Superbike-Pilot Max Biaggi und Piaggio-Boss Roberto Colaninno.

Die neue Guzzi hatte sich bereits vor einem Jahr im Licht der Öffentlichkeit gezeigt: Auf der Mailänder Messe 2009 stand sie als Prototyp namens V7 Clubman. Der Name wurde für die Serienproduktion nun in V7 Racer abgewandelt, im Vergleich zum Prototypen wurden außerdem einige optische Details geändert, doch die Essenz bleibt die gleiche: ein liebevoll gemachtes Retro-Motorrad im Stil der Straßenrennen der 60er- und 70er-Jahre.

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Foto: Piaggio

Beim Motor handelt es sich um den bekannten 750ccm-V-Zweizylinder der V7 Classic und V7 Café Classic mit 49 PS. Der Stummellenker, der verchromte Tank mit klassischem Lederriemen, der Rahmen und die Radnaben in Rot, die Nummerntafel und die aus dem Vollen gefrästen, verstellbaren Fußrasten machen den klassischen Stil der V7 Racer optisch perfekt. Sie bringt Federbeine von Bitubo und eine 40-Millimeter-Gabel von Marzocchi mit.

In Italien kostet die V7 Racer 9290 Euro und kann ab sofort bestellt werden. Als Leckerbissen für echte Retro-Fans gibt es für zusätzliche 700 Euro noch das so genannte Legendary-Package, zu dem eine (nicht homologierte) Arrow-Auspuffanlage und ein zum Motorrad passender Jethelm gehören.


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Foto: Hersteller

 

Die Supermoto Dorsoduro 1200 sieht aus wie erwartet, nämlich ganz ähnlich wie die kleinere Dorsoduro 750 (siehe auch MOTORRAD 19/2010). Nagelneu ist jedoch der wassergekühlte 1200er-V2-Motor mit einer Leistung von 130 PS bei 8700/min und einem Drehmoment von 115 Nm bei 7200/min – das sind absolute Spitzenwerte in dieser Kategorie.

Der Vierventiler mit zwei oben liegenden Nockenwellen und Twin Spark verfügt über ein elektronisches Ride by Wire-System mit drei unterschiedlichen Mappings. Die Upside-down-Gabel und das Federbein stammen von Sachs, die 320er-Bremsscheiben vor und die 240er-Scheibe hinten kommen von Brembo.

Optional gibt es die Dorsoduro auch mit Traktionskontrolle und ABS. Über den Preis der Neuen schweigt sich der Hersteller derzeit allerdings noch aus; er dürfte sich aber in ähnlichen Regionen bewegen wie bei der Superduke, der direkten Konkurrentin von KTM, und somit bei etwa 12000 bis 13000 Euro liegen.


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