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Die neue Ducati Scrambler für das Modelljahr 2015.

Neuvorstellung Ducati Scrambler 803er-Scrambler in vier Versionen

Die neue Ducati Scrambler wird 2015 die Modellpalette nach unten abrunden. Das Bike mit dem luftgekühlten 803er präsentierte Ducati gleich in vier Versionen: Icon in Gelb und in Rot, Urban Enduro, Full Throttle und Classic.

Mit einem Paukenschlag beendet Ducati die Serie der Pressekonferenzen auf der INTERMOT 2014: Die brandneue Ducati Scrambler ist eine der wenigen echten Neuheiten, die in Köln erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Der Name Scrambler ist für die italienische Marke geschichtsträchtig, trug ihn doch schon ein Einzylindermodell, welches die Italiener 1962 vorgestellt hatten. Und in genau dessen Reifenspuren soll die neue Ducati Scrambler bald auch durchstarten: leicht, kompakt, nur mit dem Nötigsten an Technik versehen, trotzdem ausgestattet mit allen Features, die ein modernes Motorrad heute haben muss – ein Spaßbike, und ein wunderschönes noch dazu.

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Ducati Scrambler mit 803er-Desmo-Twin

Als Motor dient ein luftgekühlte Desmo-Twin mit 803 Kubikzentimetern, der ursprünglich aus der Monster 796 stammt. Seine Leistungsentfaltung wurde linear ausgelegt, sprich der Zweizylinder entfaltet seine Kraft von 75 PS und sein Drehmoment von 68 Nm gleichmäßig übers gesamte Drehzahlband – die Ducati Scrambler will schließlich niemanden überfordern. Daher arbeitet die Kupplung auch im Ölbad, was gegenüber den sonst typischen Trockenkupplungen weit geringere Bedienkräfte garantieren soll.

Der 90-Grad-L-Zweizylinder sitzt in einem Gitterrohrrahmen, die gesamte Fahrwerksgeometrie der Ducati Scrambler ist auf Handlichkeit und Wendigkeit ausgelegt; ihre Macher sehen ihr Einsatzgebiet in erster Linie in der Stadt. Aber auch flotte Feldwege und leichtes Gelände scheinen mit der mit 14 Litern vollgetankt 186 Kilogramm schweren Maschine machbar. Die Federwege von jeweils 150 Millimetern vorn und hinten sollten dafür ausreichend Reserven bieten.

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Scrambler mit ABS serienmäßig

Getreu dem Scrambler-typischen Minimalismus bremst vorn nur eine einzelne, allerdings üppig dimensionierte Scheibe. ABS ist serienmäßig, ebenso der einzelne Rundscheinwerfer vorn, der von einem LED-Leuchtkranz eingefasst wird, was der Ducati Scrambler einen optisch sehr eigenen Auftritt garantiert. Hinten leuchtet ausschließlich eine LED-Einheit, ein USB-Anschluss unter der Sitzbank ist ein weiterer Tribut an die Moderne, geleistet von einem Motorrad, das optisch perfekt an die Vergangenheit anknüpft – Ducati hat das Design der neuen Scrambler „Post-Heritage“ genannt.

Die neue Ducati Scrambler wird es mit dem 803-Kubik-Motor zunächst in vier Versionen geben, „Icon“, „Urban Enduro“, „Full Throttle“ und „Classic“. Auch einen Preis hat Ducati bereits genannt, bei 8390 Euro soll der Scrambler-Spaß mit der Icon-Version losgehen. „Urban Enduro“, „Full Throttle“ und „Classic“ kosten 9.790 Euro.

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