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Moto Guzzi zeigte auf der EICMA 2014 neue Varianten der California 1400: hier die Touring SE mit neu gestalteten Windabweisern und Sozius-Rückenlehne.

Vorstellung Moto Guzzi California 1400 Touring SE, Audace und Eldorado Schöngeist und Muskelprotz

Die dicke California 1400 bekommt zwei neue Schwester-Schiffe: Audace und Eldorado. Ein Musclebike für den starken Auftritt und ein klassisch angehauchter Retro-Cruiser.

Motor und Fahrwerk der beiden neuen Guzzis stammen weitestgehend unverändert aus der vor zwei Jahren in Mailand vorgestellten California 1400. Alles drum herum ist jedoch neu und so anders, dass die beiden Wuchtbrummen nicht einmal mehr den Namen California tragen. Audace und Eldorado heißen die neusten Kreationen aus Mandello – erdacht und erschaffen jedoch durchaus mit Blick auf den Markt in den USA.

Die Eldorado erinnert mit ihren Weißwandreifen, dem mächtigen, geschwungenen Kotflügeln, den klassischen Drahtspeichenrädern, viel Chrom und einer breiten, sehr tief platzierten Sitzbank (724 mm Sitzhöhe) hinter dem geschwungenen Geweih-Lenker an die Harley-Heritage-Modelle.

Radikal anders die Audace (sinngemäß mit "Kraft und Mut" zu übersetzen): Ein Powerbike, das ganz bewusst nicht nur auf jeglichen Luxus, sondern auch auf überflüssige Design-Elemente verzichtet. Der mächtige 90-Grad-V2 mit den querstehenden Zylindern, ein Fahrwerk drum rum, das war’s.

Kein Quadratzentimeter Chrom lenkt das Auge ab, selbst die oberarmdicken Krümmer und die kurzen, fetten Auspufftüten sind nachtschwarz. Die kurze Sitzbank lässt auf Einsitzer tippen, die serienmäßigen Soziusrasten (die Audace ist die einzige Cali 1400 mit Rasten statt Trittbrettern) sind auf den ersten Blick kaum zu entdecken.

Beide Guzzis haben wie ihre Schwestermodelle California Custom und Touring 1388 Kubik und 96 PS. Sie sollen ab Frühjahr erhältlich sein, Preise nannte Moto Guzzi dafür noch nicht.

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