MOTORRAD-Gebrauchtberatung Yamaha FZ6/Fazer
Halbverschalt auf Tour oder ganz nackig-neckisch durch die Stadt - Yamahas 600er-Bestseller bedient viele Vorlieben und macht nicht nur Einsteiger glücklich.
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Yamaha FZ6
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Die Fazer war zuerst da. Um genau zu sein, schon Ende der 1990er als FZS 600. Diese halbverschalte Yamaha wurde zu einem der meistverkauften Motorräder auf dem Markt. Zu Recht, denn die sportlich angehauchte Japanerin mit knapp unter 100 PS ist nun wirklich alles andere als eine langweilige Mittelklässlerin. Die Nachfolgerin FZ6 - hier im Fokus - hat diese Tugenden übernommen und von 2004 bis 2010 konsequent fortgeführt (danach Ablösung durch Modell FZ8).
Wie gehabt mit Halbschalenverkleidung als reiselustiges Modell Fazer, und eben seit 2004 auch als flottes, quirliges Naked Bike mit nunmehr 98 PS. Die Leistung schüttelt der von der Supersportlerin YZF-R6 übernommene, wasser-gekühlte Reihenvierer mit Einspritzung locker raus. Hinzu kommen hohe Zuverlässigkeit sowie ein verwindungssteifer, aus zwei Gussteilen zusammengefügter, moderner Alurahmen. Erneut ein Verkaufsschlager. Das ABS (ab 2006 für FZ6 Fazer, ab 2007 für FZ6) trug sicherlich auch dazu bei. 2007 stellte Yamaha der FZ6 zusätzlich das Modell Fazer S2 mit ansehnlicher Aluschwinge und weiteren Modifikationen (siehe auch unter Punkt Modellpflege) zur Seite, die "normale" FZ6/Fazer wurde als Neufahrzeug im Preis um ein paar Hunderter gesenkt, die Leistung jedoch auch auf 78 PS. Aber als etwas lustlos gedrosselte Fuhre hatte dieses Angebot kaum noch eine Chance gegen die 98 PS starke S2, die ab 2009 dann auch nackt auftrat. Hübsch, stark, trotzdem vernünftig - ein tolles Motorrad. Mittlerweile zu reizvollen Gebrauchtpreisen.