Gebrauchtberatung Gebrauchte BMW R 1200 R richtig kaufen
So sieht sie aus, die Roadster-Version der großen Boxerfamilie. Für Klassik-Fans ist die 1200er-R weiterhin zu technoid. Was ihrer Beliebtheit auf dem Gebrauchtmarkt allerdings nicht schadet.
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BMW R 1200 R
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Das Geschäft mit dem Boxer brummt. Allen voran die GS, aber auch auf Platz zwei der internen BMW-Verkaufshitparade steht 2011 ein Boxer: Rund 1600 Exemplare des dohc-Modells hat man allein in diesem Jahr vom Roadster R 1200 R abgesetzt. Seit 2006 ist die Zwölfer im Rennen und löste die 1150er-Motorengeneration im Naked Bike-Segment der Münchner ab. Sie begeistert ihre Fahrer vor allem durch ihren Breitbandnutzen. Auf dem Naked Bike lässt sich nicht nur lässig cruisen.
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Der 109 PS starke Boxer hats auch sportlich drauf: Der Spurt auf Tempo 100 wird in 3,4 Sekunden erledigt. Sechs knackig rastende Gänge durchgeschaltet, und schon fällt nach 14 Sekunden die 200er-Marke. Mit echten 218 km/h rennt der Roadster bei 7900/min schließlich in den Begrenzer. Doch das soll nicht das Alltagsbrot der BMW sein. Bestes Revier für die 1200er: kurvige Landstraßen, die dank präzisem Einlenkverhalten und trotz ihres üppigen Gewichts (232 kg vollgetankt) überraschend handlich abgespult werden. Die Motorabstimmung überzeugt. Der Vierventiler hängt wunderbar am Gas, besonders schön kommt das Boxer-Feeling zwischen 2500 und 4000/min durch. Ein Knackpunkt der Vorgänger ist das grob ansprechende, schlecht dosierbare Integral-ABS. Bei der 1200 ist das kein Thema mehr: Das heftige Pulsieren im Handhebel ist verschwunden, dazu gibts feine Regelintervalle und trotzdem mit 9,4 m/s² beste Verzögerungswerte. Das passt. Nicht zuletzt zeigt ihr Sieg beim 2007er- und 2008er-MOTORRAD Alpen-Masters, wie gut ihre Allroundqualitäten von Sport bis Tour wirklich sind.