400er Konkurrenz-Modelle

Das einzige hierzulande offiziell angebotene Konkurrenzmodell war die ebenfalls 1991 präsentierte Honda VFR 400 R. Mit einem Preis von mehr als 19000 Mark für die Miniatur der RC 30 hielten sich die Verkaufserfolge zunächst in Grenzen. Seit 1993 ist die VFR nur noch grau, dafür aber unter 13000 Mark zu haben und neben der ZXR 400 mittlerweile am häufigsten zugelassen. Unmittelbares Nachfolgemodell der VFR 400 R ist die RVF 400. Die ist zwar äußerlich der RC 45 nachempfunden, verwendet aber weiterhin den alten Vierzylinder-V-Motor der VFR mit Vergaseranlge. Weiteres Honda-Modell: die CBR 400 RR mit Reihenvierzylinder, die mit mehr Federungs- und Dämpfungskomfort für ZXR-Geschädigte durchaus eine Alternative ist. Alle drei werden noch heute neu angeboten. Auch von Suzuki gibt’s eine Miniatur der GSX-R 750, die GSX-R 400 R SP, die wassergekühlt und mit der in Japan üblichen 59-PS-Drossel bis Mitte der 90er Jahre hierzulande grau zu haben war. Letzte im Angebot und vom Neupreis her lange Zeit am günstigsten: die Yamaha FZR 400 R. Mit Exup-Walzensteuerung und dem Outfit der FZR 600 R ist das vergangenes Jahr noch für 8000 Mark neu angebotene 400er durchaus attraktiv.Allerdings gilt bei allen Modellen außer der offiziell importierten VFR 400 R: Auch wenn sie einem Interessenten noch so gut gefallen, ist die Situation für Ersatzteile, Nachtragsgutachten für Reifen oder Auspuffanlagen bei grau importierten Maschinen natürlicher schwieriger als bei der Kawasaki ZXR 400.

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