Besichtigung

Foto: Archiv
Brachiale Power, leistungsfähige Bremsen und die immensen Windkräfte bei hohen Geschwindigkeiten fordern Tribut. Kaufinteressenten sollten daher einigen Prüfpunkten besondere Beachtung schenken. Beispielsweise Verkleidungsteile abklopfen, um lockere Verschraubungen oder gar Risse im Bereich der Halterungen aufzuspüren. Risse in den Krümmern sind ebenfalls keine Seltenheit. Und schließlich gehört das Prüfen der hochbelasteten Lager an Schwinge, Lenkkopf und Rädern zum Pflichtprogramm. Auf der Probefahrt sollte sich das Getriebe ohne allzu viel Kraft rauf- und runterschalten lassen. Leichtes Haken ist bauartbedingt nicht ungewöhnlich, doch wenn sich manche Gänge störrisch weigern und der Leerlauf unauffindbar bleibt, ist Vorsicht geboten. Selbiges gilt auch, wenn sich bei langsamer Fahrt und sanftem Anlegen der Vorderradbremse ein Pulsieren am Hebel einstellt und die ganze Fuhre leicht ruckelt – Ersatz für verzogene Bremsscheiben ist teuer.

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