Besichtigung

Aufgrund des Alters bei allen Zephyr unbedingt nach Standschäden und versteckten, korrodierten Stellen fahnden. Insbesondere auf Rost im Tank achten – ein neues Spritfass kostet viel Geld, und gebrauchte Teile sind äußerst rar. Außerdem Lenkanschlag kontrollieren und penibel nach Sturz- und Umfallerspuren suchen – das gilt vor allem für die kleine Zephyr, die häufig von Einsteigern gefahren wurde. Bei der 1100er ist es darüber hinaus ratsam, die verschleißanfälligen Radlager auf leichten Lauf zu überprüfen. Motorgeräusche im Stand (zum Beispiel Ventiltickern oder Steuerkettenrasseln) sind bei den antiquierten Vierzylindern nicht ungewöhnlich, während einer längeren Probefahrt sollten jedoch keine auffälligen mechanischen Geräusche zu hören sein. Bei Exemplaren mit Laufleistungen über 40000 Kilometern außerdem darauf achten, dass nirgendwo Öl aus dem Motor austritt (der Austausch verschlissener Dichtungen ist teuer). Leckende Federbeine und -gabeln sind bei arg strapazierten Zephyr ebenfalls keine Seltenheit. Originalteile sind teuer, daher empfehlen sich hochwertige Nachrüst-Federelemente etwa von White Power, Telefon 09401/521225, oder Wirth, Telefon 04189/811020.

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