Besichtigung

Trotz des hohen Drehzahlniveaus gehört die Honda CBR 600 F zu den besonders zuverlässigen und standfesten Motorrädern. So sind Laufleistungen
von über 100000 Kilometern nicht ungewöhnlich. Vorausgesetzt, der oder die Vorbesitzer hielten sich an die Grundregeln des Umgangs mit Hochleistungstriebwerken. Dazu zählen neben dem behutsamen Warmfahren insbesondere die Kontrolle des Ventilspiels nach Vorschrift sowie regelmäßige Ölwechsel. Bemerkenswert: Abgesehen von den öfter mal frühzeitig erschlaffenden Kettenspannern, speziell bei
den PC-35-Modellen bis 2001, kennt die CBR 600 F über alle Modelljahre seit 1991 hinweg keine typischen Schwächen. Daher kann man sich
bei der Besichtigung auf die üblichen
Checkpunkte beschränken.
Sturzspuren: Auf Schleifspuren an Auspuff,
Fußrasten und Verkleidung sowie einen verbogenen Lenkanschlag achten
Verkleidung: Gebrochene Haltezapfen der
Verkleidungsteile oder Risse sind insbesondere
bei älteren Modellen häufig anzutreffen; der
Austausch kommt meist teuer
Verschleißteile: Kette, Reifen, Bremsbeläge
und -scheiben sind häufig abgenutzt
Service-Nachweis: Finger weg, wenn der Vorbe-
sitzer keinen Nachweis über regelmäßige Ölwech-
sel und Ventilspielkontrollen erbringen kann
Pflegezustand: Ein Blick auf die stark rostgefährdeten Krümmer lässt Rückschlüsse zu
Lager: Sowohl Radlager als auch das Pendant im Lenkkopf können bereits nach 30000 Kilometern verschlissen sein

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