Gebrauchtberatung BMW K 1200 RS Gebrauchtberatung BMW K 1200 RS

Mit der K 1200 RS brach BMW 1996 mit einem Dogma: Erstmals gab es eine Bajuwarin ab Werk mit über 100 PS. Wie sich der Sporttourer heute schlägt, erfahren Sie hier.

Foto: Archiv
Eine der letzten offenen Fragen der Menschheit ist, ob sich BMW-Modelle trotz oder wegen ihres Aussehens so gut verkaufen. Fakt ist, sie tun es. Trotz happiger Neupreise. Doch neben der Optik gibt es auch eine unbestrittene Funktionalität. Ungeachtet ihres Gewichts von knapp 300 Kilogramm fährt sich die K 1200 RS leichtfüßig und agil. Trotz des Kürzels RS für Rennsport ist die K auf Rundkursen nicht zu Hause, auf der Langstrecke hingegen, egal ob Autobahn oder Alpen, umso mehr. Gerne auch mit Beifahrer und Gepäck. Der langhubige Vierzylinder geht drehmomentstark zur Sache, wobei diesbezüglich die gedrosselte 98-PS-Variante der offenen sogar überlegen ist. Die große Verkleidung mit zweifach verstellbarer Scheibe bietet sehr guten Windschutz, der ab 2001 nochmals verbessert wurde. Dank einstellbarer Lenker und Fußrasten lässt sich die Ergonomie anpassen, insgesamt ist die K aber für große Menschen gemacht, Kleine müssen sich sehr über den langen Tank strecken. Billig ist die K auch im Alter nicht, umso wichtiger ist es, dass Wunschzubehör wie Koffer oder Heizgriffe schon vorhanden sind.

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