Gebrauchtberatung Honda Hornet 900 Honda Hornet 900

Mit druckvollem Antrieb und hoher Fahrdynamik zeigt Hondas große Hornisse den traditionellen Naked Bikes den Stachel. Kann die 900er auch als Gebrauchte mit stichhaltigen Argumenten aufwarten?

Foto: Honda
Wenn im Zusammenhang mit der Honda Hornet 900 von einem unkomplizierten Motorrad die Rede ist, dann gilt dies im doppelten Sinne. Weil die agile 900er nicht nur ihrem Piloten das Leben leicht macht, sondern auch dem Hersteller. Um
Entwicklungs- und Produktionskosten zu sparen, griff Honda einfach ins Regal und kombinierte den zigtausendfach bewährten Vierzylinder der CBR 900 RR Fireblade, Jahrgang 1998, mit dem simplen Zentralrohrrahmen der Hornet 600. Der musste lediglich in einigen Punkten
verstärkt werden, da das überarbeitete Triebwerk – unter anderem mit Einspritzung, reduzierter Spitzenleistung und mehr Drehmoment im mittleren Bereich – zugleich als tragendes Element dieser Rahmenkonstruktion fungiert. Insgesamt eine überzeugende Kombination, denn die Hornet 900 besticht mit einem ausgewogenen
Fahrverhalten, das Spurstabilität mit agilem Handling und hoher Lenkpräzision verbindet. Ausnahme: Bei heftigem Beschleunigen auf Rüttelpisten neigt sie zu gefährlichem Len-
kerschlagen. Dank der kurzen Übersetzung und der sehr spontanen Leistungsentfaltung des Motors zählt die große Hornisse zu den sportlichen Dynamikern unter den Naked Bikes. Dennoch kommen Ergonomie, Standfestigkeit und Alltagstauglichkeit nicht zu kurz, weshalb man die recht sparsame Hornet 900 besonders Secondhand-Käufern empfehlen kann, die einfach nur fahren wollen.

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