Gebrauchtberatung Yamaha FZS 600 Fazer; FZ6/Fazer Glücksfaze

Die 600er-Fazer von Yamaha bietet einen klasse Mix: Der Antrieb ist sportlich, das Fahrwerk unkompliziert und die Technik zuverlässig. Auch gebraucht ist der kleine Four ein echter Glücksgriff.

Hart und unbarmherzig ist das Geschäft im Motorradrennsport. Wer auf der Piste erfolgreich sein will, muss die Technik seiner Maschinen im schnellen Wechsel überarbeiten. Was gestern auf der Pole Position stand, kann morgen schon gnadenlos durchgereicht werden. Und in den Köpfen der Ingenieure rotiert es genauso hochtourig wie in den Triebwerken, aus denen sie immer wieder ein PS mehr als die Konkurrenz herauskitzeln wollen. Was aber tun mit den alten Motoren? Um sie bereits nach kurzer Zeit wieder im Hochofen zu versenken, sind sie viel zu schade. Die Lösung hört sich banal an, bringt aber – wie so häufig – ein erfolgreiches Ergebnis: Bauen wir doch um den starken Motor ein starkes Allround-Bike, das den Besitzer über Jahre glücklich machen kann. Die Yamaha Fazer ist so
ein Fall von »Operation geglückt«.

Angefangen hat die Erfolgsstory der ersten Fazer-Generation 1998 mit dem Vierzylinder aus der supersportlichen 600er-Thundercat. Bei der aktuellen FZ6-Reihe dient mittlerweile das alte YZF-R6-Aggre-
gat als Organspender. Freilich in der Fazer mit landstraßenkonformer »Unten-Mitte-Abstimmung« und in ein unkompliziertes Fahrwerk gepackt. Damit ist sie mit entsprechender und keinesfalls übertriebener Drosselung ein klarer Fall für den Einstieg in die Motorradwelt und nach der Bewährungszeit offen für alles. Frischlinge und Wiedereinsteiger sind vom sicheren Handling der Yamaha überzeugt, erfahrenen Motorradfahrern gefällt das satte Polster aus Fahrdynamik und Power. 2006 hat man nochmals draufgesattelt und gibt der FZ6 Fazer ein ABS mit auf den Weg.

Unterm Strich ist die Fazer ein toller Allrounder, als Fahrschulmaschine und bei Einsteigern genauso beliebt wie bei den Routiniers, denen sie auf der Hausstrecke und beim Ausflug in die Berge ein zufriedenes Grinsen unter die Helmschale zaubert. Der Gebrauchtmarkt erzählt viel vom breiten Einsatzgebiet der 600er-Yamaha. So zeugen hohe Kilometerleistungen und Extras wie Koffersysteme und Heizgriffe von der Tourentauglichkeit des nach wie vor sportlichen Vierzylinders.

Der unproblematischen Handhabe wird zudem eine ebenso unproblematische Technik zur Seite gestellt. Eine Werkstatt sehen Fazer maximal für Inspektionsarbeiten oder zum Austausch von Verschleißteilen. Auch der Handel mit gebrauchten Maschinen verläuft sehr rege. Lange, so bestätigen Händler, steht eine Fazer nicht zum Verkauf. Was Sie als
Gebrauchtkäufer über die FZS 600 Fazer und FZ6/Fazer wissen müssen, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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