Kaufcheck Acht Punkte, auf die man unbedingt achten sollte

1) Auf Sturz-, Umfaller- und sonstige Beschädigungen (etwa durch Anketten an Laternen) untersuchen.

2) Verschleißteile prüfen: Diverse Anbauteile wie zum Beispiel Kettensatz, Instrumente, Züge oder Armaturen sind aus Kostengründen ab Werk nicht von besonders hoher Qualität, bei nachlässiger Pflege drohen Folgeschäden.

3) Nach unbedarften „Tuning-Versuchen“ und Umbauten ohne Betriebserlaubnis fahnden. Insbesondere den Auspuff inspizieren: Illegale „Renntüten“ sind sehr populär.

4) Vorsicht, wenn äußeres Erscheinungsbild und Tachostand nicht zusammenpassen wollen: Bei 125ern wird öfters mal am Tacho gedreht!

5) Nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die Folgekosten berücksichtigen, insbesondere Verbrauch (Zweitakter) und Ersatzteilkosten (speziell bei Baumarkt-125ern und chinesischen No-Name-Produkten), sonst kann es später teuer kommen.

6) Jugendliche Klientel ist leider oft unsensibel im Umgang mit dem Motor und vernachlässigt sorgfältiges Warmfahren, vor allem bei den Viertaktern. Da fast immer Vollgas gefahren wird, generell hohe mechanische Beanspruchung von Kupplung und Motor, speziell bei Drosselversionen. Deshalb besser nach ungedrosselten 125ern von älteren Autofahrern schauen und diese nachträglich drosseln.

7) Felgen sind durch ruppigen Bordsteinkontakt nicht selten verformt. Drahtspeichen können sich lockern.

8) Sehr hoher Wertverlust bei wenig gefragten Modellen.

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