Kawasaki Zephyr 550

Die Rolle als Klassiker spielt die Kawasaki Zephyr 550 im Reigen der Mittelklassekonkurrenz nahezu perfekt. Der betagte Vierzylinder gilt trotz der mechanischen Geräuschkulisse als ausgesprochen problemlos und standfest. Ebenfalls positiv hervorzuheben sind Handling, Bremsen und die niedrige Sitzhöhe. Weniger schön sind die schlappen Federelemente, der relativ hohe Verbrauch sowie das schlechte Kaltstartverhalten.Bauzeit1991 (4340 Euro*) bis 1999 (4955 Euro*)Wichtige technische Änderungen1994: Modifikationen an Bremse und Lenkschloss, 34 PS-Variante1995: elektrische Vergaser-Vorheizung, Auspuff und Getrieberäder zwecks Geräuschminderung überarbeitet, verbesserter Antriebsruckdämpfer (ab Fahrgestell-Nummer 037277)1997: SekundärluftsystemBestandZR 550 B: rund 8000 StückMarktsituationNach Auskunft von Händlern warten gut erhaltene Zephyr 550 maximal zwei Wochen auf einen neuen Besitzer – die Nachfrage ist immer noch hoch. Gebrauchtkäufer sollten wissen, dass die letzten Modelle des Jahrgangs 1999 für lediglich 4550 Euro abverkauft wurden. Angesichts der sparsamen Modellpflege können Interessenten getrost ein gepflegtes Exemplar älterer Jahrgänge in Betracht ziehen, die von Privat mit Fahrleistungen um 20000 Kilometern bereits für knapp unter 2000 Euro angeboten werden.Checkpunkte beim GebrauchtkaufÖlundichtigkeiten beim ersten Modelljahr, Vibrationsrisse am Auspuff, Steuerkettenspanner bei hohen FahrleistungenLeistungsvarianten Ab Werk 20/25 kW (27/34 PS), Umrüstung auf 50 PS (37 kW) nur nachträglichKosten für LeistungsänderungenZirka 140 bis 180 Euro bei Verwendung von Einpresshülsen für die Gasschieber (1)VerbesserungsmaßnahmenFederbeine aus dem Zubehör; progressive GabelfedernDie Kawasaki Zephyr 550 in MOTORRAD21/2000 (GK), 6/1998 (T), 24/1993 (VT 34 PS), 01/1992 (VT), 3/1991 (VT), 2/1991 (T)Internetwww.igzephyr.de

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