Lesererfahrungen Kawasaki ZX-7R

Außerplanmäßige Werkstattaufenthalte hat meine 7R mit 18000 Kilometern noch keine gehabt. Die Originalbereifung (Dunlop D 204) passt gut, besser sind für Rennstreckenbesuche Pirelli Dragon, am besten in der Corsa-Mischung. Leider sind die Reifen in der 190er-Größe sehr teuer (Dunlop: 500 Mark). Hier lohnt sich das Internet ( eBay-Versteigerungen). Da kann man beim Paar gut 300 Mark sparen. Besonders die Krümmer sind bei der Pflege nicht zugänglich und vergammeln mit der Zeit hinter der Verkleidung. Die häufig kritisierte extreme Sitzposition passt für mich mit 1,80 Meter auch bei 500-Kilometer-Etappen optimal.Dietrich Knopf,@onelineNach 40000 Kilometern bin ich nach wie vor begeistert. Die Bremsen: enorm in jeder Hinsicht, außer beim Verschleiß. Kupplungshebel- und Bremshebellagerung leiern bei nicht konsequenter Pflege frühzeitig aus, dann muss eine neue, selbstgefertigte Bronzehülse her oder neue, teure Hebel sind fällig. Ein gerissener Flüssigkeitsbehälter und defekter Drehzahlmesser wurden auf Garantie ersetzt.Herbert Obermair, Neuhofen, Österreich In vier Jahren und auf 76000 Kilometern hat sich die Kawa als zuverlässig erwiesen. Ausschlaggebend für die Wahl: das spurstabile Fahrwerk und der drehfreudig-durchzugstarke Motor. Ihre größte Schwäche ist sicherlich das schwere Einlenkverhalten. Abhilfe schafft ein Wechsel der Bereifung, beispielsweise auf den schmäleren180er Pirelli Dragon-Hinterradreifen. Auch mit Michelin Pilot Sport (190) lässt sich die Maschine dank spitzerer Kontur deutlich leichter fahren. An kleine Schwächen wie die ständig pfeifende Tankentlüftung oder den manchmal knorrig zu schaltenden zweiten Gang gewöhnt man sich. Probleme machte anfangs die Schelle des Endschalldämpfers, die aufgrund von Vibrationen zweimal riss.Martin Klahr, Bad Kreuznach

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