Lesererfahrungen BMW K 1200 RS

Seit einem Jahr fahre ich meine 1200 RS in der offenen Version im Mittel- und Langstreckeneinsatz ohne jede Beanstandung. Positiv: erstaunliche Handlichkeit trotz hohen Gewichts, gute Ergonomie für ermüdungsfreie Langstrecke, elastisches Durchzugsvermögen und endlich ein ordentlich schaltbares, gut abgestimmtes Getriebe. Negativ: die nicht einstellbare Dämpfung der Telelever-Federung vorn, zu hohe Handkräfte für die Bremse, zu hoher Reifenverschleiß vorn (der Dunlop D 205 hat nur eine Laufleistung von knapp 5000 Kilometern, der hintere Reifen hält doppelt so lang). Außer dem miserablen Gepäckträger ist die Aerodynamkik des Windschilds schlechter als beim Vorgängermodell K 1100 RS.Manfred Lückenbach, Meckenheim Meine K 1200 RS kaufte ich im April 1999 neu mit Vollaustattung. Inzwischen bin ich 32500 Kilometer gefahren und vom Motor – nach vier Jahren schlechter Drosselklappenabstimmung mit einer R 1100 RS – ganz begeistert. Das Gewicht der Maschine könnte niedriger sein, weil ich nur 163 Zentimeter groß bin und mir genau überlegen muss, wie ich die K 1200 parke. Die Sitzposition ist für meine Größe sehr sportlich, dagegen war der Boxer ein Sofa. Den wegen der Schalldämpferverlegung schmaleren linken Koffer finde ich nicht so gut. Ansonsten habe ich den Kauf nie bereut.Angela Heidenreich, GronauBei rund 1500 Kilometern machte eine schwankende Leerlaufdrehzahl einen Werkstattaufenthalt nötig (abvibrierter Entlüftungsschlauch). Ein weiterer Besuch stand an, um das hakige Getriebe zu inspizieren. Vom Standard heutiger japanischer Getriebe ist BMW noch meilenweit entfernt. Der Motor ist das Sahnestück der K 1200 RS, und auch das Fahrwerk ist echt klasse, Wind- und Wetterschutz sind gut, waren allerdings bei der K 1100 RS besser.Eric Osladil, Castrop-Rauxel

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