Lesererfahrungen Honda CBR 600 F

Nach 20000 Kilometern habe ich meine PC 31, Baujahr 1997, verkauft. Ärgerlich war, dass Honda zu diesem Zeitpunkt den Preis für die CBR 900 RR gesenkt hatte und die PC 35 so einschlug, dass ich meine 600er nur deutlich unter Wert verkaufen konnte. Bei Kilometerstand 10000 wurde der Motor von 34 auf 98 PS entdrosselt und das defekte Federbein auf Garantie ausgewechselt. Die PC 31 war eine gutmütige, handliche Maschine zu einem fairen Preis.Antoni Hiristodulidis, HamburgAuf insgesamt 37000 Kilometern hatte die Maschine bis jetzt nur einen Defekt: Am Geber für die Öldruckleuchte trat Öl aus. Verschleißteile: Bremsbeläge vorn alle 12000 Kilometer, hinten bei 25000 Kilometern; der Kettenkit hielt 28000 Kilometer; nach der gleichen Laufleistung wurde das Lenkkopflager wegen lauten Knackens gegen Kegelrollenlager getauscht. Was ich an der CBR blöd fand: Die Firlefanz-Lackierung – jetzt ist sie uni-gelb. Und der Originalsound ist jämmerlich langweilig.Roland Popp, NeussNachdem ich mit meiner PC 31 seit 1998 mittlerweile 30 000 Kilometer abgespult habe, kann ich sagen, dass es sich um eines der ausgewogensten Motorradmodelle handelt. Mit der CBR ist weder eine flotte Gangart auf der Hausstrecke noch eine Reise mit Sozia und genug Gepäck ans Nordkap ein Problem. Bis jetzt ist außer Öl und Bremsbelägewechseln nichts gewesen. Nach der Umrüstung von Bridgestone BT 56 auf Pirelli Dragon habe ich jetzt einen Reifen gefunden, der gut mit dem Fahrwerk harmoniert. Für Koffer oder Alukisten und eine Gepäckrolle eignet sich der Five-Star-Gepäckträger hervorragend. Nach der Montage einer Racingscheibe von MRA bin ich auch mit dem Windschutz einigermaßen zufrieden.Walter Schwarzbeck, Mintraching

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