Lesererfahrungen Suzuki DR 650 SE

Meine DR 650 SE habe ich 1998 mit nur 1400 Kilometern gebraucht gekauft. Seitdem habe ich 15000 Kilometer zurückgelegt, sowohl auf der Straße als auch beim Enduro-Wandern in Kastilien. Die Maschine begeistert mich mit ihrer Handlichkeit und dem gut dosierbaren Motor. Nach einer Pyrenäentour mit Gepäck ließ ich Technoflex-Federelemente montieren. Empfehlenswert, auch wenn Federungsreserven und Bodenfreiheit nicht auf dem Niveau aktueller Hardenduros sind. Einziger Kritikpunkt: Pendeln ab 120 km/h mit grobstolligen Reifen und die für das Gelände zu lange Übersetzung.Heidi Buchholz, e-mail1996 erwarb ich als Neuling eine gebrauchte DR mit 7000 Kilometern. Auf 34 PS gedrosselt, lief sie rund 30000 Kilometer, bis sie zwei Jahre später einfach und billig entdrosselt wurde und heute gut 56000 Kilometer drauf hat Bei kalten Wetter löste sich am Anfang mehrfach der Simmerring der Ausgangswelle vom Getriebe, was zu starkem Ölverlust auf das Hinterrad führte. Abhilfe schafft ein selbst gefertigtes Sicherungsblech. Auch die Dichtung des Steuerkettenspanners wurde undicht. Beide Schäden traten an der Maschine eines Freundes ebenfalls auf. Die Befestigung der Kettenführungsrolle brach aus dem Rahmen und musste neu eingeschweißt werden. Bei 50 000 Kilometern mussten Hinterrad und Kettenradträger neu gelagert werden. Fazit: Wenn man mit nur einer Maschine reisen, täglich zur Arbeit und auch im Gelände fahren will, sind die Alternativen rar. Erhard Magori, KirchheimNach 5000 Kilometern waren die Ventildeckel undicht. Zu bemängeln ist das schwache Federbein und die Kettenführung. Trotz korrekter Kettenspannung musste ich alle 10000 Kilometer den Schleifschutz und die obere Rolle erneuern. Nachdem ich keine Rolle mehr montiert habe, ist das Problem gelöst, der Schwingenschutz hält schon über 30000 Kilometer. Für das 100000er-Jubiläum habe ich ihr ein Federbein von Öhlins versprochen.Markus Aicher, Notzing

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