Lesererfahrungen Ducati M 900 Monster

Meine M 900 Monster habe ich mir 1993 neu gekauft und ohne Probleme 31 000 Kilometer zurückgelegt. Technische Änderungen: Spiegler-Bremsleitungen sowie White-Power-Federn vorn und hinten, angehobenes Heck und durchgesteckte Gabel. Außerdem Keihin-Vergaser CR 41 und K&N-Luftfilter, wodurch der Verbrauch auf der Landsraße auf 4,5 Liter zurückging. Zum besseren Schutz montierte ich noch eine Lenkerverkleidung von Diopa, was in schnellen Kurven die Vorderpartie beruhigt.Harald Kaminski, Attenschwiller, FrankreichNachdem Keihin-Vergaser installiert waren, zeigte der Motor deutlich mehr Leben. Nach 6000 Kilometern hat das Lager der Getriebe-Ausgangswelle gefressen. Zahnräder und Schwinge wurden auf Garantie gewechselt. Mit der Monster kann man Sonntagfrüh andere Bikes verblasen und nachmittags bei der Schwiegermutter nen guten Eindruck machen.Thomas Noderer, ThalmaessingDas Monster-Konzept überzeugt mich auch noch nach zwei Jahren und 20 000 Kilometern. Gleich nach dem Neukauf habe ich den Seitenständer so umgebaut, dass er nicht mehr automatisch einklappt. Außerdem wurde ein Drehzahlmesser nachgerüstet. Das Kapitel Qualität ist leider ähnlich dunkel wie der Lack meiner schwarzen 900er. Zuerst fiel das Starterrelais aus. Später versagte die Kupplungshydraulik, was die Duc vor roten Ampeln in einen Automatikroller verwandelte. Trotz gezogener Kupplung wollte sie losmarschieren, der Leerlauf blieb unauffindbar. Damit es zwischen den beiden Garantiefällen nicht zu langweilig wurde, lief die Batterie aus und versaute die Rahmenlackierung, nervte der Bremslichtschalter und fiel mir bei voller Fahrt das rechte Spiegelglas entgegen.Alexandra Haak, StuttgartBei 20 000 Kilometern auf meiner M 600 schlug mit ein Stein die Ölfilteraufnahme kaputt, was zu einem folgenschweren Ölverlust führte. Ein Schlagloch kostete mich ein neues Vorderrad ( für den Preis einer Felge kann sich ein Golf einen kompletten Satz hinstellen). Vereisende Vergaser gab`s im Winter gratis. 1999 ergatterte ich dann die letzte gelbe 750er in Berlin – mit zweiter Bremsscheibe vorn, Stahlflexleitungen und Vergaser-Heizung, aber leider noch mit dem alten, unschönen Cockpit. Die Schaltbarkeit des Getriebes wurde im Vergleich zur alten Version deutlich verbessert. Der geringe Lenkeinschlag stört nur beim Rangieren. So habe ich jetzt 18 000 Kilometer vorwiegend quer durch Berlin abgeritten. Christine Schwedtke, Berlin

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