Lesererfahrungen BMW R 850 R

Seit April 1995 habe ich 57 000 Kilometer problemlos abgespult. Die R 850 R begeistert mit gutem Drehmoment und narrensicherem Fahrverhalten. Die Sitzposition ermöglicht auch Pässetouren von zehn Stunden und 600 Kilometern. Die Federelemente könnten allerdings noch sensibler ansprechen. Konstantfahrruckeln wie bei einer R 1100 R ist nicht vorhanden. Ein MRA-Schild (zirka 230 Mark) mindert den Winddruck bis ungefähr 180 km/h erheblich. Da bisher außer einer schwitzenden Zylinderdichtung keinerlei Schäden aufgetreten sind, kann ich jedem Allroundfahrer die 850 R nur empfehlen.Hubert Prechtl, NeufahrnDie R 850 R habe ich mit 4500 Kilometern als Vorführmaschine erworben. Bei 11 000 Kilometern gab das Getriebe seinen Geist auf, dann die Heizgriffe und die Benzinpumpe.Der Kilometerstand beträgt derzeit 78 000 Kilometern. Auf längeren Touren ist die Sitzposition bescheiden, die Knie- und Fußgelenke beginnen zu schmerzen.Andreas Niebler, Postbauer-Heng1997 kaufte ich mir eine gebrauchte R 850 R mit 8500 Kilometern. Nach dem Anbau einer P & W-Verkleidung erhöhte sich zwar die Geräuschkulisse, aber auf der Autobahn war das Fahren eindeutig bequemer. Mit 38 000 Kilometern gab ich sie für eine neue R 850 R in Zahlung. Bei der zweiten Maschine habe ich von Anfang an das hakelige und laute Getriebe bemängelt. Bei 33000 Kilometern war der Dichtring im Achsantrieb undicht. Austausch auf Kulanz. Im September dieses Jahres nach 43 500 Kilometern habe ich sie wegen des nervenden Getriebes verkauft. Maria Kohlem, BohmteDa der Soziussitz nach hinten abfällt, ist er nicht besonders langstreckentauglich. Aufgrund ständiger Klagen meiner Sozia wurde der hintere Sitz gegen einen der Firma Wunderlich ausgetauscht. Da sich der Sitzkomfort erstaunlich gebessert hatte, orderte ich auch den Fahrersitz derselben Firma. Nun sitzen wir endlich, wie es sein sollte. Das Fahrverhalten ist topp, auch im Zweipersonenbetrieb mit Urlaubsgepäck. Das Getriebe lässt sich selten geräuschlos schalten. Dass es auch anders geht, beweist BMW bei der 1150 GS. Die Heizgriffe sind bei Regen und Temperaturen unter zehn Grad unverzichtbar. An die getrennten Schalter für die Blinker links und rechts sowie den nochmals separate Ausschalter muss man sich erst gewöhnen. Die Schalteranordnung der R 1100 S finde ich gelungener. Bei 3000/min auftretendes Konstantfahrruckeln ließ sich auch durch mehrfaches Synchronisieren nicht völlig beseitigen. Erst mit anderen Kerzen ist es verschwunden.Gerhard Christoph, Minden

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