Lesererfahrungen Triumph T 595 Daytona

Zum Leistungsverhalten meiner Daytona: ein Leistungsloch zwischen 3500 und 4000/min, ein Verschlucken bei Vollgas bei 3000/min und Ausgehen bei Standgas, speziell bei noch kaltem Motor, konnte auch mit dem neuen Update der Elektronik bisher nicht behoben werden. Zum Thema Kettenspannung: Hier muss man einen billigen Schlüssel in hinter dem Kettenkranz versteckte Kerben einhaken und dann mit viel Gefühl (Hammer) den Exzenter verdrehen. Inbegriffen sind fettverschmierte, im schlimmsten Fall verletzte Hände. Fazit: Trotzdem ein wunderschönes, teures Baby, das mit tollem Sound und stabilem Fahrwerk verwöhnt und mich die Softwaremacken verschmerzen lässt.Wolfgang Kiunke, WaiblingenDie Daytona, Baujahr 1998, hat inzwischen rund 25 000 Kilometer absolviert. Von der Speed Triple wurden Gabelbrücke und Lenker übernommen. Kaufentscheidend war für mich eine Probefahrt, bei der mich Sound und Beschleunigung sowie das handliche Fahrwerk absolut überzeugten. Bis jetzt sind keinerlei Probleme aufgetreten.Hans-Peter Beck, Hall in ÖsterreichDie Daytona ist die gelungene Mischung aus Ducati 916 und der Honda Fireblade, weil sie die italienische Optik und das problemlose japanische Fahrverhalten vereint. Nach zwei längeren Touren habe ich mir dieses Jahr LSL-Lenkerstummel montiert und damit den Sitzkomfort verbessert. Die Serienbereifung (190er hinten) ist gut, ein 180er allerdings noch besser. Der Benzinverbrauch ist nach einigen Software-Updates geringer, der Soziussitz für längere Touren allerdings ungeeignet. Am übersichtlichen Cockpit irritiert die zu starke Glastönung der Lämpchen. Größtes Manko: die abstrahlende Motorhitze für den Fahrer.Matthias Bangerth, Altleiningen

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