Lesererfahrungen

Trotz Kritik – säuft zu viel, ist vorn zu weich, hinten zu hart – sind die besitzer mit ihrer großen Zephyr zufrieden: langlebiger Motor, solide Eisensammlung.

Bis jetzt habe ich 47000 Kilometer zurückgelegt. Die Radlager, speziell die des Vorderrads, sollte man häufiger kontrollieren. Denn an den Bremsscheiben kann leicht Wasser eindringen und die Lager ruinieren. Die Hinterradschwinge wies an der Drehachse zu großes Spiel auf. Mit einer 0,5-Millimeter-Unterlegscheibe kann man mehr Anpressdruck erzeugen. Einmal hat sich der Benzinfilter im Kraftstoffhahn aufgelöst. Unmittelbar nach dem Umschalten auf Reserve blieb ich mit leerem Tank stehen.Richard Gering, WuppertalMeine Zephyr erwarb ich grau im Dezember 1992 für 11000 Mark. Heutiger Kilometerstand: 30000. Alle Kundendienste habe ich mit dem Werkstatthandbuch selbst ausgeführt. Außer einer undichten Ölleitung, einem defekten Gabeldichtring, Bremsbelägen und einem zu reinigenden und anschließend zu fettenden Tachoantrieb lag nichts an. Von K & N-Tauschfiltern ist abzuraten. Die drei probierten Exemplare waren alle vier Millimeter zu hoch, so dass der Luftfilterdeckel nicht bündig schloss und der Motor ungefiltert Luft ziehen konnte. Harald Katzer, MöglingenInzwischen bin ich fast 90000 Kilometer gefahren. Pluspunkte: tolles Aussehen, sehr gute Verarbeitung, langlebige Solidität. Minus: relativ hoher Verbrauch (6,5 Liter bei konstant 90 km/h), Pendelneigung hinten bei Tempi über 150 km/h, ziemlich weicher Lack, relativ harte Hinterradfederung ohne Komfort.Frank Brunnmeier, Veltheim

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