suzuki Gs 650 G

suzuki Gs 650 G

Ein Design, das nicht ankam, der überteuerte Preis, Motorschäden bei den ersten Exemplaren – der Start der Suzuki GS 650 G im Jahr 1981 war gründlich verpatzt. Mit der Folge, dass sich im Erscheinungsjahr nur wenige Biker die Neuentwicklung in die Garage stellen wollten. Dabei besaß die kleine Katana durchaus gute Anlagen, beispielsweise den äußerst reaktionsarmen Kardan, das laufruhige Vierzylinder-Triebwerk oder den großen 23-Liter-Tank.
Selbst die zweimalige drastische Preissenkung im darauf folgenden Jahr verbesserte die Verkaufszahlen nicht entscheidend, weshalb die GS 650 G bereits nach zwei Jahren sang- und klanglos verschwand.
Ein Umstand, der für Gebrauchtinteressenten zum Problem werden kann, da einerseits
gut erhaltene Originalexemplare mittlerweile
zu Liebhaberstücken mit anziehenden Preisen avancieren, andererseits die Ersatzteilsituation mit Neu- oder Gebrauchtteilen nicht die beste ist, wenn es gilt, eine verbrauchte Alltagsmaschine (zirka 300 bis 1000 Euro) – der Normalfall bei der GS 650 G – wieder zu richten. Wer keine Schrauberkenntnisse besitzt, sollte deshalb besser die Finger von der Katana
lassen.

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