Suzuki GSF 1200 Bandit - Tipps für Käufer

Bremsen:
Ein Muss ist der Umbau auf Stahlflex-Bremsleitungen vorn und hinten. Materialkosten knapp 200 Euro. Das übliche teigige Bremsgefühl verschwindet dadurch nahezu vollständig. Für noch mehr Biss sorgen Zubehörbremsbeläge aus Sintermetall.

Windschutz:
Kleine, universelle Cockpitscheiben gibt’s schon für unter 50 Euro. Für alle, die häufig auf der Autobahn Kilometer fressen, eine sinnvolle Anschaffung, die den Oberkörper auf langen Etappen wirkungsvoll entlastet.

Gepäcksystem:
Solisten begnügen sich beim Verreisen meist mit (Tank-)Rucksack und Gepäckrolle. Dank ordentlichen Platzangebots und satten Drehmoments lässt sich’s jedoch auch prima zu zweit auf große Tour gehen. Dann empfiehlt sich ein stabiler Gepäckträger samt Koffersystem beispielsweise von Five Stars, Givi oder Hepco Becker. Neupreis mindestens 400 Euro. Mit etwas Glück findet sich für nicht einmal die Hälfte was Gebrauchtes.


Für die Besichtigung
Lackqualität:
Die Sparpolitik zeigt sich an durchgescheuerten Oberflächen. Bei mangelnder Pflege werden schnell Rostnester daraus.

Getriebe:
Zeichen für starken Verschleiß sind herausspringende Gänge, extreme Heulgeräusche (hauptsächlich im ersten und fünften Gang) sowie schlechte Schaltbarkeit.

Lenkkopflager:
Der Lenker sollte sich spielfrei sowie ohne viel Widerstand oder gar Einrasten auf der Mittelstellung von Anschlag zu Anschlag drehen lassen.

Kupplung:
Ist sie verschlissen, rutscht sie beim Gasaufreißen durch – die Motordrehzahl steigt an, ohne dass die Bandit merklich beschleunigt.

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