Wo das Herz sonst schlägt

Das Herz der TL 1000: der schlanke und ultrapotente Motor. Die anfänglichen Kinderkrankheiten sind insofern verständlich, als Suzuki sich erstmalig, also ohne Erfahrungswerte an einen derart hochdrehenden 90-Grad-V2 mit Einspritzung heranwagte. Erstaunlich: Obwohl viele Triebwerke des 1997er-Modells wegen eines fehlerhaften Steuergeräts
mit durch Benzin verdünntem Motoröl etliche Kilometer herunterschrubbten, gab es nur wenige Kapitalschäden. Zeichen dafür, dass der Motor bei richtiger Einstellung und Wartung lange die Treue hält. Vergleichbare italienische Pendants haben da in der Regel mehr Probleme. Gründe genug, dieses gesunde Herz auch in andere Motorräder zu verpflanzen (siehe rechts). Diese Modelle fanden viele Freun-de, zu Topsellern avancierten sie allerdings nicht. Bisher schlug das Herz wohl noch nicht am rechten Fleck.

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