GepÄcksystem anbauen (Archivversion) Tragweite

Wer schon jetzt weiß, dass kommende Saison eine große Reise ansteht, der sollte sich bereits im Winter vorbereiten und den Anbau des Trägers für ein Gepäcksystem nicht auf die letzten Tage vor der Tour hinausschieben. Zwar werden die ohne Koffer rund 200 Euro teuren Trägersysteme – egal, ob von Five Stars, Givi, Hepco & Becker oder von einem anderen Hersteller – speziell auf die einzelnen Motorradmodelle zugeschnitten, doch erfahrungsgemäß kommt es immer wieder zu kleinen Unstimmigkeiten, was die Passform anbelangt. Dann heißt es basteln, biegen, tricksen. Und das kostet Zeit und
Nerven. Gut, wenn man dann nicht schon vor gepackten Koffern steht. Nicht selten müssen für die Montage die komplette Heckverschalung samt Sitzbank entfernt oder gar Löcher in die Verkleidung gebohrt werden. Ein bisschen Schraubererfahrung kann daher nicht schaden. Am besten holt man sich einen sachkundigen Helfer, der beim Hantieren und Anpassen des oft sperrigen
Trägers ohnehin gute Dienste leisten kann.
Für alle, die nicht die ganze Saison mit einem wenig hübsch anzusehenden Rohrgeflecht am Heck rumfahren möchten, eignen sich die in Sekundenschnelle abnehmbaren Trägersysteme wie das Delock von JF Motorsport, Telefon 06002/910391, oder das Quicklock von SW-Motech, Telefon 06425/820280. Fest am Motorrad verbleiben nur die mit dem Rahmen verschraubten Halte-
rungen, die das Gesamtbild der Maschine kaum stören.

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