Ein sensationelles Debüt feierte im Herbst 2007 die Rocker. Hier betreibt die Company Werks-Customizing auf höchstem Niveau, bündelt viel von dem, was kleine Veredler in den letzten Jahren zur Show stellten und was auf Zustimmung stieß. Ein 240er-Hinterreifen mit eng anliegendem Schutzblech darüber, das gefällt zum Beispiel. Als Mitglied der Softail-Reihe bietet die Rocker gute Voraussetzungen für einen solchen Blickfang. Sie braucht nämlich kein Rahmenheck, gegen das sich irgendwelche Federbeine abstützen müssten. Ihre Federbeine liegen unter dem Getriebe, das Schutzblech wurde an der im Dreieck ausgeformten Schwinge montiert, der wie schwebend anmutende Sattel am Hauptrahmen. Fertig. Das wuchtige Heck findet seinen Widerpart in einer gereckten Gabel mit schmalem Vorderrad. Trotz ihrer gewagten Fahrwerks-geometrie lenkt die Rocker zumindest auf ebenem Asphalt brav ein, wirkt überraschend agil. Auf schlechten Wegstrecken hilft aber nur, das Tempo zu drosseln. Dann sind die Federelemente überfordert. Zu verhaltenem Tempo passt auch die Zweischeiben-Bremsanlage.

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