MOTORRAD Helden Wohin des Weges?

Über 200 Bewerbungen für einen Platz im Lesertest-Team – aber nur fünf MOTORRAD-Helden durften das neue Navisystem ­TomTom Rider auf Herz und Nieren prüfen.

Foto: Hersteller

Motorrad-Navispezialist TomTom stellte fünf Rider für einen Lesertest zur Verfügung. Ein Gerät in Testausführung kostet 400 Euro, und logischerweise lobt der Hersteller den Rider als echten Alleskönner. Aber wie sehen das die Nutzer? Fünf von der MOTORRAD-Redaktion auserkorene Gasttester mit unterschied­lichen Navigationserfahrungen sollten Stellung beziehen.

Zunächst mussten sich die Lesertester in einem Fragebogen selbst beschreiben und einschätzen. Walter Schwarz etwa gab an, bisher nur mittels seines Smartphones navigiert zu haben. Beim ständigen Schauen darauf war er oft abgelenkt. Folge: Kontrolle übers Motorrad verloren, bums, auf die Klappe gelegt. Melanie Sattler schwört beim Touring nach wie vor auf Straßenatlas und Kartenmaterial aus Papier, empfand beim Test des Riders aber zum Beispiel die Funktion „Hotels in der Nähe“ als „super Sache“. Für den ersten optischen Eindruck des Geräts vergaben die Tester dreimal die Note eins, zweimal die Note zwei. Sven Keiner wünschte sich nach seinen Testfahrten bei Abweichungen von der ursprünglichen Route eine schnellere Neuberechnung. Oliver Dahmen freute sich hingegen über die reibungslose PC-Planung, auch mit dem System Windows 8. Und Frank Schulenburg entdeckte durch die Funktion „Kurvenreiche Straße“ selbst in seiner unmittelbaren Heimatgegend noch neue spannende Strecken. Für ihn ein Aha-Erlebnis, an dem aber auch Clubmitglieder teilhaben können: Alle Erwartungsbögen und Abschlussberichte sowie ein Gesamtfazit zum TomTom Rider nach der mehrwöchigen Probezeit finden sich im exklusiven Lesebereich von www.motorrad-helden.de.

Anzeige
Foto: MOTORRAD

Walter Schwarz aus Algesheim

Walter Schwarz, Algesheim, ist Administrator der R1-Community und an jedem Wochenende auf seiner Yamaha YZF-R1 unterwegs, am liebsten in den nahen Vogesen. Bewährungprobe für den TomTom Rider: Für den Lesertest wählte Schwarz Sardinien als Reiseziel aus.

Anzeige
Foto: MOTORRAD

Melanie Sattler aus Berau

Melanie Sattler, Berau, wohnt im Südschwarzwald und hat bislang immer auf die Kartennavigation gesetzt. Spannende Frage für sie beim Lesertest: „Ob der TomTom Rider tatsächlich eine Hilfe ist, um in der ­nahen Schweiz die superteuren Geschwindigkeitsbegrenzungen besser zu händeln?“

Foto: MOTORRAD

Oliver Dahmen aus Kerpen

Oliver Dahmen, Kerpen, besitzt seit zwei Jahren den Motorradführerschein und setzt auf seiner Kawasaki ER-5 bereits den TomTom Urban Rider ein. Auf seinem Fahrplan standen Touren in die nahen Niederlande, nach Belgien und Frankreich.
Interessant für ihn bei ­diesem mehrwöchigen Test: eingehendere Routenplanung am PC.

Foto: MOTORRAD

Sven Keiner aus Berlin

Sven Keiner, Berlin, ist eigentlich Hesse, musste aber beruflich ins ferne Berlin ziehen. Sein Problem: Berlin ist groß, und weder er noch seine Fazer kennen sich dort wirklich aus. „Auf Dauer nervt es, wenn man nicht gleich den Weg aus der Stadt heraus- oder wieder zurückfindet und sich durch vollgestopfte 30er-Zonen quälen muss“, erklärt Keiner und hoffte auf Besserung durch das neue Navigerät.

Foto: MOTORRAD

Frank Schulenburg aus Baunatal

Frank Schulenburg, Baunatal, hat vor gut 30 Jahren das Motorradfahren auf einer Yamaha XS 400 angefangen und ist nun
bei BMW auf einer K 1300 R gelandet. Das Tourenrevier für den ­Lesertest lag direkt vor seiner Haustür: Harz, Ederbergland, Sauerland und Rhön. Mit seiner „Altherrentruppe“ geht es auch mal weiter weg, etwa in die Dolomiten.

Helden-Infos

Das lohnt sich: Entdecke immer wieder neue Möglichkeiten rund um den Club­ausweis. Alle I­nfos über die ­vielen ­Vorteile und aktuelle preis­reduzierte Produkte, Gewinnspiele, den Zugang, die Aktivitäten, das ­exklusive Wissen und den Mitgliederbereich findet ihr auf:

www.motorrad-helden.de

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote