Kawasaki Z 750

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Hersteller: Kawasaki

2012

Schaf im Wolfspelz musste sich die Z 750 nennen lassen, weil ihr zahmes Wesen nicht so recht zum aggressiven Äußeren passte. So wurde die Optik gezähmt, damit die neue Z 750 R daneben auch zorniger wirkt. Um dem sportlichen Anspruch der „R“ gerecht zu werden, hat Kawasaki das Fahrwerk hinten mit Aluschwinge samt Federbein mit Ausgleichsbehälter und vorne mit beidseitig einstellbarer Zugstufendämpfung an der 41er Upside-down-Gabel aufgewertet. Ein strafferes Fahrwerk für sportliches Fahren ist das Ziel. Stahlflexleitungen sorgen gemeinsam mit einem Radial-Hauptbremszylinder für einen knackigeren Druckpunkt, radial angelenkte Festsattelbremsen verbeißen sich in dickere Bremsscheiben. Das Cockpit sieht nicht mehr aus wie bei der alten ER-6, die Zweifarblackierung ist der „R“ vorbehalten. Leider enttäuschte die R im Vergleichstest und landete wegen unharmonischem Fahrverhalten, schlechtem Motor-Ansprechverhalten und hakeligem Getriebe auf dem letzten Platz.

Technische Daten Kawasaki Z 750 R (ZR750N)
Modelljahr 2011
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 77,7 kW ( 105,7 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 78 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 134 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Vierkolben-Festsättel / 250 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1440 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 103 mm
Leergewicht vollgetankt 227 kg
Sitzhöhe 835 mm
Zulässiges Gesamtgewicht 407 kg
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Preis
Neupreis 8995 Euro
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2012

Schaf im Wolfspelz musste sich die Z 750 nennen lassen, weil ihr zahmes Wesen nicht so recht zum aggressiven Äußeren passte. So wurde die Optik gezähmt, damit die neue Z 750 R daneben auch zorniger wirkt. Um dem sportlichen Anspruch der „R“ gerecht zu werden, hat Kawasaki das Fahrwerk hinten mit Aluschwinge samt Federbein mit Ausgleichsbehälter und vorne mit beidseitig einstellbarer Zugstufendämpfung an der 41er Upside-down-Gabel aufgewertet. Ein strafferes Fahrwerk für sportliches Fahren ist das Ziel. Stahlflexleitungen sorgen gemeinsam mit einem Radial-Hauptbremszylinder für einen knackigeren Druckpunkt, radial angelenkte Festsattelbremsen verbeißen sich in dickere Bremsscheiben. Das Cockpit sieht nicht mehr aus wie bei der alten ER-6, die Zweifarblackierung ist der „R“ vorbehalten. Leider enttäuschte die R im Vergleichstest und landete wegen unharmonischem Fahrverhalten, schlechtem Motor-Ansprechverhalten und hakeligem Getriebe auf dem letzten Platz.

Technische Daten Kawasaki Z 750 (ZR750L)
Modelljahr 2011
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 77,7 kW ( 105,7 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 78 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 134 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Doppelkolben-Schwimmsättel / 250 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1440 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 103 mm
Leergewicht vollgetankt 227 kg
Sitzhöhe 835 mm
Zulässiges Gesamtgewicht k.A.
Höchstgeschwindigkeit k.A.
Preis
Neupreis 8995 Euro

2011

Schaf im Wolfspelz musste sich die Z 750 nennen lassen, weil ihr zahmes Wesen nicht so recht zum aggressiven Äußeren passte. Nun wurde die Optik gezähmt, damit die neue Z 750 R daneben auch zorniger wirkt. Um dem sportlichen Anspruch der „R“ gerecht zu werden, hat Kawasaki das Fahrwerk hinten mit Aluschwinge samt Federbein mit Ausgleichsbehälter und vorne mit nun beidseitig einstellbarer Zugstufendämpfung an der 41er Upside-down-Gabel aufgewertet. Ein strafferes Fahrwerk für sportliches Fahren war das Ziel. Stahlflexleitungen sorgen gemeinsam mit einem Radial-Hauptbremszylinder für einen knackigeren Druckpunkt, radial angelenkte Festsattelbremsen verbeißen sich in dickere Bremsscheiben. Das Cockpit sieht nicht mehr aus wie bei der ER-6, die Zweifarblackierung ist nun der „R“ vorbehalten. Bleibt abzuwarten, ob diese Variante ihrem optischen Anspruch künftig auch fahrdynamisch gerecht wird. Der Motor blieb nämlich unangetastet.

Technische Daten Kawasaki Z 750 R (ZR750N)
Modelljahr 2011
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 77,7 kW ( 105,7 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 78 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 134 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Vierkolben-Festsättel / 250 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1440 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 103 mm
Leergewicht vollgetankt 227 kg
Sitzhöhe 835 mm
Zulässiges Gesamtgewicht 407 kg
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Preis
Neupreis 8995 Euro

2011

Schaf im Wolfspelz musste sich die Z 750 nennen lassen, weil ihr zahmes Wesen nicht so recht zum aggressiven Äußeren passte. Nun wurde die Optik gezähmt, damit die neue Z 750 R daneben auch zorniger wirkt. Um dem sportlichen Anspruch der „R“ gerecht zu werden, hat Kawasaki das Fahrwerk hinten mit Aluschwinge samt Federbein mit Ausgleichsbehälter und vorne mit nun beidseitig einstellbarer Zugstufendämpfung an der 41er Upside-down-Gabel aufgewertet. Ein strafferes Fahrwerk für sportliches Fahren war das Ziel. Stahlflexleitungen sorgen gemeinsam mit einem Radial-Hauptbremszylinder für einen knackigeren Druckpunkt, radial angelenkte Festsattelbremsen verbeißen sich in dickere Bremsscheiben. Das Cockpit sieht nicht mehr aus wie bei der ER-6, die Zweifarblackierung ist nun der „R“ vorbehalten. Bleibt abzuwarten, ob diese Variante ihrem optischen Anspruch künftig auch fahrdynamisch gerecht wird. Der Motor blieb nämlich unangetastet.

Technische Daten Kawasaki Z 750 (ZR750L)
Modelljahr 2011
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 77,7 kW ( 105,7 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 78 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 134 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Doppelkolben-Schwimmsättel / 250 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1440 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 103 mm
Leergewicht vollgetankt 227 kg
Sitzhöhe 835 mm
Zulässiges Gesamtgewicht k.A.
Höchstgeschwindigkeit k.A.
Preis
Neupreis 8995 Euro

2010

Irgendwie hat die Z 750 was vom Schaf im Wolfspelz. Sieht grimmig aus und angriffslustig, besitzt aber ein sanftes Wesen. Ihr aus dem Triebwerk der Z 1000 abgeleiteter Motor entspricht ganz dem japanischen Bild vom Vorzeige-Vierzylinder: eine fertigungstechnisch optimierte Konstruktion mit ordentlich Leistung und – noch wichtiger – hoher Laufkultur. So was ist toll, aber in einem fetzigen Kleid wie dem der Z 750 nicht unbedingt zu erwarten. Beschleunigung wie Durchzug können im Reigen der aktuellen Mittelklasse mithalten, gewiss, aber die Spontaneität einer Honda Hornet oder Triumph Street Triple erreicht die Z 750 nie. Leider pflegt auch ihr Fahrwerk ein gewisses Phlegma. Es lenkt brav ein, nicht gierig. Das Handling ist okay, aber nicht unter sportlichen Aspekten. Die Federelemente bieten zwar einige Einstellmöglichkeiten, dennoch bleibt das Federbein im Solobetrieb stets zu hart. Und der Komfort bleibt somit auf der Strecke. Serienmäßig tragen die wirkungsvollen Bremsen ein ordentliches ABS, sie sollten sich allerdings etwas präziser dosieren lassen. Renovierungsbedarf besteht auch beim Gestühl: Zu aggressiv fiel der Pilotenplatz aus, zu ungemütlich und hoch der des Beifahrers.

Technische Daten Kawasaki Z 750 (ZR750L)
Modelljahr 2010
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 77,7 kW ( 105,7 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 78 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 125 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Doppelkolben-Schwimmsättel / 250 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1440 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 103 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 410 kg
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Preis
Neupreis 8095 Euro

2009

Irgendwie hat die Z 750 was vom Schaf im Wolfspelz. Sieht grimmig aus und angriffslustig, besitzt aber ein sanftes Wesen. Ihr aus dem Triebwerk der Z 1000 abgeleiteter Motor entspricht ganz dem japanischen Bild vom Vorzeige-Vierzylinder: eine fertigungstechnisch optimierte Konstruktion mit ordentlich Leistung und - noch wichtiger - hoher Laufkultur. So was ist toll, aber in einem fetzigen Kleid wie dem der Z 750 nicht unbedingt zu erwarten. Beschleunigung wie Durchzug können im Reigen der aktuellen Mittelklasse mithalten, gewiss, aber die Spontaneität einer Honda Hornet oder Triumph Street Triple erreicht die Z 750 nie. Leider pflegt auch ihr Fahrwerk ein gewisses Phlegma. Es lenkt brav ein, nicht gierig. Das Handling ist okay, aber nicht unter sportlichen Aspekten. Die Federelemente bieten zwar einige Einstellmöglichkeiten, dennoch bleibt das Federbein im Solobetrieb stets zu hart. Und der Komfort bleibt somit auf der Strecke. Serienmäßig tragen die wirkungsvollen Bremsen ein ordentliches ABS, sie sollten sich allerdings etwas präziser dosieren lassen. Renovierungsbedarf besteht auch beim Gestühl: Zu aggressiv fiel der Pilotenplatz aus, zu ungemütlich und hoch der des Beifahrers.

Technische Daten Kawasaki Z 750 (ZR750L)
Modelljahr 2008
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 77,7 kW ( 105,7 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 78 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 125 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Doppelkolben-Schwimmsättel / 250 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1440 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 103 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 410 kg
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Preis
Neupreis 7895 Euro

2008

Preislich passt Kawasakis Allrounder ganz gut zu den 600ern der japanischen Konkurrenz. Der Hubraum jedoch hebt ihn deutlich ab, und weil die Z 750 das Beste daraus macht, werden 150 cm³ zum schlagkräftigen Argument: Einfach Sahne, wie zivilisiert dieser moderne, aus dem Z 1000-Triebwerk abgeleitete Vierzylinder läuft. Produziert nicht mehr Endleistung als die anderen, aber übers gesamte Drehzahlband deutlich mehr Drehmoment. Zudem reagiert er sehr spontan auf Gasbefehle und hat ein prima Getriebe. Mit besser gewählter Endübersetzung könnte er noch mehr Freude – und lebendigere Fahrleistungen – produzieren. Schade, dass dieses Prachtstück in einem nicht sonderlich handlichen und mit unkomfortablen Federelementen bestückten Fahrwerk sitzt. Auch die Bremsen fallen – vor allem bei der Dosierung – hinter den hohen Klassenstandard zurück. Das serienmäßige ABS immerhin ist okay. Ergonomisch wurde die kleine Z etwas sehr auf Streetfighter gebürstet, die Sitzposition ist angriffslustig, aber auf Dauer ungemütlich. Vom Soziusplatz mit seinem dünneren Polster ganz zu schweigen.

Technische Daten Kawasaki Z 750 (ZR750L)
Modelljahr 2008
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 77,7 kW ( 105,7 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 78 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 125 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Doppelkolben-Schwimmsättel / 250 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1440 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 103 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 410 kg
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Preis
Neupreis 7895 Euro

2007

Durch die Bank verfeinern japanische Hersteller ihre Mittelklasse. Vorbei die Zeiten, als man den Kunden abgehalfterte Sportmotoren in laschen Fahrwerken anbieten konnte. Nein, rund um Honda Hornet und Yamaha FZ6 hat sich hier eine Klasse etabliert, die Fahrspaß auf höchstem Niveau bietet und vom nüchternen Berufsverkehr über die aufregend schnelle Landstraßenrunde bis hin zum wochenlangen Urlaubstrip alles beherrscht. Kawasaki konnte sich mit der Z 750 auf Anhieb gut positionieren, vor allem der vergleichsweise hubraumstarke und potente Motor verschaffte dem obendrein preiswerten Allrounder einige Vorteile. Diese Vorteile weiter zu schärfen, lautet die Mission der neuen kleinen Z. Die Steifigkeit des Rahmens wurde im Hinblick auf möglichst gutes Feedback modifiziert, der Steuerkopf wanderte eine Idee nach vorn. Statt der oft kritisierten konventionellen tut nun eine Upside-down-Gabel Dienst, wie das Federbein in Zugstufe und Federbasis verstellbar. Ein Hilfsrahmen aus Alu-Guss schnappt sich – die Z 1000 lässt grüßen – den Motor von hinten statt von vorn, das soll Vibrationen weniger Übertragungsmöglichkeiten bieten. Beim Motor spricht Kawasaki von gesteigerter Leistungsfähigkeit im unteren und mittleren Drehzahlbereich, die Endleistung dürfte also ungefähr bei jenen munteren 110 PS verharren, die auch die alte Z brachte. Engere Einlasskanäle, kleinere Drosselklappen-Durchmesser, neue Nockenprofile sowie vergrößerte Schwungmassen sollen unten rum deutlich mehr Power aktivieren. Für gediegenes Ansprechverhalten bürgen verbesserte Einspritzdüsen sowie Doppeldrosselklappen mit ovalen Sekundärklappen. Die Abgase entströmen einem massigen Endtopf im typischen Z-Design, nach vorn sorgt die Lenkerverkleidung für hohen Wiedererkennungswert. Der Lenker rückte dem Fahrer etwas entgegen, dessen neu geformter, schlanker Sitz soll mehr Komfort und besseren Bodenkontakt gewährleisten. Das Beste zum Schluss: Gegen Aufpreis schmückt nun auch die Z 750 ihre überarbeitete Bremsanlage mit ABS.

Technische Daten Kawasaki Z 750 (ZR750L)
Modelljahr 2007
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 77,7 kW ( 105,7 PS ) bei 10500 /min
Max. Drehmoment 78 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 125 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Doppelkolben-Schwimmsättel / 250 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Ja
Maße und Gewichte
Radstand 1440 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 103 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 410 kg
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Preis
Neupreis 7895 Euro

2005

Sage noch jemand, Motorradfahrer seien angepasster geworden. Stimmt nicht, die kaufen Kawasakis preiswertes Kantenstück wie verrückt und pfeifen auf rund oder harmonisch. Na gut, Kawasaki ermutigt zu derlei Entäußerung mit einem rundum guten Motorrad, dessen kecker optischer Auftritt in keinerlei Zusammenhang mit seinem Nutzen steht. Ist nämlich ein prima Allrounder, die kleine Z, und der „geschrumpfte“ Vierzylinder aus der Z 1000 erlaubt immer noch exzellente Fahrleistungen. Schnelle Piloten wünschen in schnellen Kurven etwas mehr Stabilität und immer eine straffere Gabel, ansonsten ist das Fahrwerk okay. Was sich vom Soziusplatz leider gar nicht behaupten lässt.

Technische Daten Kawasaki Z 750 (ZR750L)
Modelljahr 2005
Motor
Zylinderzahl, Bauart 4 , Reihenmotor
Bohrung/Hub 68,4 / 50,9 mm
Hubraum 748 cm³
Ventile pro Zylinder vier Ventile pro Zylinder
Verdichtung 11,3
Leistung 81,0 kW ( 110,2 PS ) bei 11000 /min
Max. Drehmoment 75 Nm
Zahl der Gänge Sechsganggetriebe
Hinterradantrieb O-Ring-Kette
Fahrwerk, Räder, Bremsen
Rahmen Brückenrahmen
Federweg vorn/hinten 120 mm / 126 mm
Reifen 120/70 ZR 17 , 180/55 ZR 17
Bremse vorn/hinten 300 mm Doppelkolben-Schwimmsättel / 220 mm Einkolben-Schwimmsattel
ABS Nein
Maße und Gewichte
Radstand 1425 mm
Lenkkopfwinkel 65,5 °
Nachlauf 104 mm
Leergewicht vollgetankt k.A.
Sitzhöhe k.A.
Zulässiges Gesamtgewicht 398 kg
Höchstgeschwindigkeit 234 km/h
Preis
Neupreis k.A.

2004

Die Modernisierung der Mittelklasse, zum Teil erzwungen durch neue Lärm- und Geräuschwerte, zeigt erste Früchte. Und die machen Appetit, denn alle Japaner beließen es nicht dabei, Homologationsrichtlinien zu erfüllen, sondern technisch wie stilistisch Akzente zu setzen. Egal, ob Honda, Yamaha oder Kawasaki, überall sorgen nun wassergekühlte Motoren für Vortrieb, im Fall der Z 750 das verkleinerte Triebwerk der überaus erfolgreichen Z 1000. Und wie beim Vorreiter fügt sich auch der in Bohrung und Hub verkleinerte Dreiviertelliter-Four harmonisch in seinen milde modifizierten Rahmen.

Dennoch: Die kleine Z sieht anders aus. Weniger wichtig. Auch weniger verspielt – ganz klar ein Zugeständnis an den Kalkulator, der mit Macht einen äußerst attraktiven Preis durchsetzen wollte. Operation gelungen, und wem edle Lackierung, vier Endschalldämpfer und hübsche Applikationen an Motordeckeln verzichtbar erscheinen, dem wird auch die Z 750 noch wunderbar gefallen. Aufregend auf jeden Fall, denn das kantige Äußere blieb erhalten. Die Technik folgt dem modernistischen Anspruch: Vier Ventile pro Zylinder, Einspritzanlage mit doppelten Drosselklappen und Katalysator dürften noch einige Jahre als zeitgemäß gelten, die Federungs- und Bremskomponenten erwecken Vertrauen. Praktisch, dass Zugstufe und Federbasis des Federbeins verstellbar sind, so ein Allrounder muss halt in der Regel für vieles herhalten.

Für Urlaube zum Beispiel, und während die Sitzprobe vorn durchaus befriedigen konnte, weil sie sehr integrativ und locker wirkt, verlangt die hintere nach einem ausgiebigen Praxistest. Soziusbrötchen und Rasten scheinen arg entrückt. Ersteres lässt sich übrigens gegen einen Höcker tauschen. Verdächtig. Ebenso verdächtig das Design der Instrumente: Schaut aus, als hätte man Yamaha – siehe FZ6 – über die Schulter geschaut. Oder umgekehrt.

Modell: Kawasaki Z 750
Hubraum:  ccm
Leistung KW (PS):  ()
Zylinder: R 0
Takt: Viertakt
Höchstgeschwindigkeit:  km/h
Verbrauch: 
Sitzhöhe: 
Trockengewicht: 

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