Alles über Kawasaki

Hauptsitz der Firma: Akashi/Japan
Gründungsjahr: 1878, seit 1961 Motorradbau
Neuzulassungen in Deutschland (Januar bis Oktober 2014): 9384
Händler in Deutschland: 230

Lange sprach die Supersport-Welt nur vom Erzrivalen BMW S 1000 RR – das konnte und wollte Kawasaki nicht auf sich und dem Ruf der Marke sitzen lassen. Die „Grünen“ sind es schließlich gewohnt, in Sachen Sportlichkeit die Spitze zu markieren. Mit der neuen Kawasaki Ninja H2, einer per Kompressor aufgeladenen Vierzylinder-1000er, soll dies nun wieder gelingen. Auch wenn die reinen Eckdaten der Serienversion H2 mit 200 PS und 238 Kilogramm nicht rekordverdächtig klingen. Die 300 PS der Rennversion Kawasaki Ninja H2R sorgen da schon eher für Raunen.

Ob sich die kantige Kawasaki Ninja H2 einen ebenso legendären Ruf wie ihre sagenumwobene, als biestig geltende Namensgeberin mit dem 750er-Dreizylinder-Zweitakt-Motor erarbeiten wird, bleibt abzuwarten. 25.000 Euro Kaufpreis und das kantige Styling könnten den Interessenten-Kreis limitieren. Ordentlich verkaufen dürften sich da eher die etwas im Schatten stehenden weiteren Neuheiten wie die beiden Kawasaki Versys-Modelle und der neue, günstige Einsteiger-Cruiser Kawasaki Vulcan S.

Und weil manchmal weniger mehr ist, dürften auch viele Biker mit dem neuen Spaßbike Kawasaki Z 300 liebäugeln. 39 PS und geringes Gewicht reichen auf manchen Strecken schon, um mächtig Fahrspaß zu genießen.

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Zwei reinrassige Sportmotorräder, dazu ein japanischer Sporttourer, der in Wahrheit keiner sein will, und ein tourisiertes Über-Naked aus Österreich streiten heuer um den Gruppensieg der Mischkategorie Sport/Touring. Titelanwärter-Warnung!

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