Ausprobiert: Schwabenleder-Kombi

Foto: Künstle
Die neueste Rennsportkombi aus dem Hause Schwabenleder, Telefon 07181/967010, heißt GP 1. Für den Sporteinsatz ist die Kombi aus Känguruleder vorn etwas kürzer geschnitten als ihre Vorgängerin. Außerdem gelang es Schwabenleder, die bei einem Sturz gefährdeten Ellbogennähte nach innen zu legen. Das Coolmax-Innenfutter ist wahlweise perforiert erhältlich. Als Maßanfertigung mit freier Farbzusammenstellung am Mac kostet die GP 1 1650 Euro. Als Rindleder-Version von der Stange sind 1345 Euro fällig.

Die von MOTORRAD gefahrene Maßkombi zeichnete sich durch sehr hohen Tragekomfort aus. Das Känguruleder sorgt für angenehm geringes Gewicht und der perfekte Schnitt im Zusammenspiel mit den Kevlarstretch-Einsätzen in den Armbeugen und im Schritt für optimale Bewegungsfreiheit auf dem Motorrad. Durch den Rundum-Schutz mit Protektoren an Ellbogen, Schultern und einem sehr langen Rückenprotektor bis hinunter zum Steiß ist kein Zusatzprotektor erforderlich.

Weitere Pluspunkte: stabile, funktionelle Metallreißverschlüsse, komfortabler Ein- und Ausstieg, keinerlei Druckstellen – auch nicht im sensiblen Halsbereich. Einziges Manko: Im Stehen kann es aufgrund der verkürzten Frontpartie im Schritt etwas kneifen. Doch schließlich wurde die GP 1 nicht zum Rumstehen, sondern zum sportlichen Fahren entwickelt.

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