Erschienen in: 15/ 2010 MOTORRAD

Lederkombis im Test

Test: Leder-Einteiler von 600 bis 800 Euro

Wer es sportlich auf die Spitze treiben will, sollte zum Einteiler greifen. MOTORRAD hat untersucht, was zehn Lederkombis ab 600 Euro leisten und ob zwei Low-Budget-Anzüge beim sportlichen Ritt mithalten können.

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Dainese Lederkombi Rainer Frohberg

Auch in der Hocke sollte eine Lederkombi nichts einklemmen.  

Foto: Archiv  

8 Seiten
aus MOTORRAD 15/2010
Preis: 2,00 €

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Globalisierungsgegner werden an diesem Test keine rechte Freude haben. Denn bis auf eine Ausnahme kommen alle getesteten Lederkombinationen aus Fernost - obwohl namhafte und alteingesessene europäische Markennamen und -logos auf den meisten Kombis prangen. Der Lederanzug der urdeutschen Marke Held stammt genauso wie der des renommierten Italo-Labels Alpinestars aus China. Und auch die Schweizer Konfektionäre von Ixs setzen auf eine Produktionsstätte in China. Am Lindstrands-Einteiler flattert zwar ein schwedisches Fähnchen, was aber nichts daran ändert, dass das Rindsleder im Reich der Mitte zusammengeschneidert wird. Einzig die italienische Kultmarke Dainese vertraut noch auf europäische Werte - obwohl man die Ukraine wohl nicht zu den klassischen Produktionsstandorten auf dem heimischen Kontinent zählen wird.

Die Debatte ließe sich jetzt neu entfachen, wenn man das Ausgangsmaterial Leder genauer unter die Lupe nimmt und feststellt, dass es im Verlauf des Fertigungsprozesses schon die halbe Welt umrundet hat. Zugleich gibt es aber an der Qualität des Leders in diesem Test grundsätzlich wenig zu mäkeln. Selbst die beiden zu Vergleichszwecken herangezogenen Low-Budget-Kombinationen von Louis und Polo können mindestens klassenüblichen Standard bieten, bei der Firefox-Kombi ist es sogar noch ein bisschen mehr.

Zusammen mit Gerber Andreas Oettrich nahm MOTORRAD die Güte des Leders genauer unter die Lupe. Das Credo des Lederspezialisten: "Leder muss vor allem stabil sein. Weich wird es bei guter Pflege von allein." Nicht alle Kombinationen in diesem Test hielten seinem geübten Daumenstrich stand, bei welchem er eine Falte durch Daumen und Zeigefinger gleiten lässt. Ein Aufbau aus kleinteiligen Versatzstücken (Probiker, Vanucci) wurde von ihm genauso kritisch kommentiert wie Patzer bei der Qualitätsauswahl. Nicht nur Held und Ixs leisten sich einige grobe Schnitzer, indem zum Teil minderwertige Lederpartien wie solche vom Bauchlappen verarbeitet werden.

Auch bei Dainese schwankt die Lederqualität mit zum Teil so genannten losnarbigen Partien, die eher als Futterleder geeignet wären. Deutlich besser das Bild bei Alpinestars, Berik und Arlen Ness, wo das Leder durch die Bank ein kräftiges, einheitliches Bild zeigt. Nun macht aber ein gutes Leder allein noch lange keine gute Kombi aus. Hier ist in erster Linie schneiderisches Know-how gefragt. Vor allem beim Einteiler, bei dem es neben einem knackigen Sitz ebenso auf eine hohe Beweglichkeit ankommt. Die Spreu trennt sich bereits bei der Trockenprobe vom Weizen. Lederkombis, die schon wie ein nasser Sack am Bügel hängen, werden den Träger bei sportlicher Sitzhaltung mit spürbaren Komforteinbußen plagen.

Deutlich mehr Komfort versprechen Overalls, die bereits vor der Umkleide schwer nach Rennen aussehen. Vom widerspenstigen An- und Ausziehprozedere sollte man sich nicht abschrecken lassen. Auch davon nicht, dass man künftig wie der bucklige Quasimodo durch die Gegend stiefelt. Wichtiger ist, dass es bei spitz angewinkeltem Knie und weit über den Tank gebeugtem Oberkörper passt. Welchen Komfort eng anliegende Einteiler bieten, wird in diesem Test äußerst eindrucksvoll bewiesen. Selbst die auf einen Hardcore-Race-Einsatz abgestimmten Kombis von Arlen Ness und Berik können es bei der Bequemlichkeit mit manch gut sitzendem Tourenanzug aufnehmen. Wobei sie darüber hinaus den Vorteil haben, dass die Protektoren die Gelenke gut umschließen und im Fall eines Sturzes an Ort und Stelle bleiben.

Hier nähern wir uns aber dem heikelsten Thema in diesem Test. Protektoren stecken zwar in jeder Kombi drin und alle erfüllen auch die Vorgabe der Norm EN 1621-1. (Kommen wir jedoch zum großen "Aber". Geboten wird von nahezu allen Testteilnehmern der Minimalschutz, indem Schultern, Ellbogen und Knie von normgerechten Schützern umschlossen werden. Darüber hinaus ist aber kaum noch etwas zu erwarten. Einzig Hein Gericke, die im regulären Testfeld günstigste Kombi, bietet mit Protektoren an den Hüften und am Rücken ein vollwertiges Schutzpaket. Bei allen anderen muss entweder selbst nachgerüstet oder mangels Option sogar darauf verzichtet werden.

Eigentlich unverständlich, dass gerade die kompromisslos in Richtung Rennsport abgestimmten Anzüge so eklatant patzen. Dass es keine Preisfrage sein kann, zeigt einmal mehr der Blick auf die Gericke-Kombi. Dass hier dennoch der kaufmännische Rotstift regiert hat, offenbart ein weiteres Indiz: Oftmals werden in den Schultern Protektoren mit kleiner Schutzfläche eingesetzt, erkennbar an der Kennzeichnung "Typ A". Solche Protektoren sind aus ergonomischer wie biomechanischer Sicht ausschließlich für Kinder- oder kleine Damengrößen gedacht und haben folglich in einer Herrenkonfektionsgröße 52 (oder L) nichts zu suchen. Bevor jetzt manch einer ans Umrüsten denkt: Taschen und Schnitt sind in der Regel auf genau diese Größe angepasst. Einen der eigenen Größe angemessenen Protektor kann nur ein erfahrener Lederschneider anpassen. Wer seine Wunschkombi entsprechend aufrüsten lassen will, findet bei Stefan Röttger (www.skill-skin.com) immer ein offenes Ohr.

Keine echte Schelte gibt es bei den Prüfstandsergebnissen der Protektoren. Schließlich bleiben alle innerhalb der Norm. Trotzdem muss etwas gemäkelt werden. Nach Norm sind 35 Kilonewton (kN) Restkraft zulässig, die beim Aufschlag eines Fünf-Kilogramm-Fallkörpers aus einem Meter Höhe im Durchschnitt übrig bleiben dürfen. Dass der Wert aus den 1990er-Jahren mittlerweile hoffnungslos überholt ist, zeigen Messergebnisse von Protektoren, deren Restkraft nur noch zwischen zehn und 15 kN schwankt. Eine Revision der Norm steht nach MOTORRAD-Informationen kurz vor der Ratifizierung. In dieser wird es ähnlich zur Norm EN 1621-2 für Rückenprotektoren einen zweiten, verschärften Grenzwert geben, der vermutlich bei 20 kN liegen wird. Spätestens dann müssen sich einige Hersteller Gedanken darüber machen, ob ihre Old-School-Protektoren mit 25 bis 30 kN Restkraft noch tragbar sind. Trotzdem gilt aber weiterhin: Immer schön oben bleiben.

So testet MOTORRAD

Triumph Daytona 675 Landstraße

Ideale Testkombi: Triumph Daytona 675 plus Landstraße in der Provence.  

Foto: Archiv  

Der Lederkombi-Test von MOTORRAD setzte sich zusammen aus ausgiebigen Testrunden auf den kurvenreichen Landstraßen der Provence sowie einem Laborcheck der Protektoren. Folgende Punkte wurden dabei geprüft und gewertet:

Passform und Tragekomfort:
Auf einer Triumph Daytona 675 rückten die Tester aus und bewerteten die Einteiler in unterschiedlichen Größen im Praxiseinsatz: Sind die Arm- und Beinlängen ausreichend, drückt der Kragen, spannt es am Rücken, kneift es beim Sitzen? Hängt der Anzug wie ein nasser Sack runter oder folgt er geschmeidig allen Bewegungen beim sportlichen Einsatz des Fahrers?

Sicherheit:
Wie ist es um den Unfallschutz bestellt? Dazu wurden unter anderem die Protektoren genauestens begutachtet: Stimmen die Größen, sind sie exakt positioniert, liegen sie eng und verrutschsicher an und umschließen die Gelenke ausreichend? Auf dem Fallprüfstand wurde in Anlehnung an die Norm EN 1621-1 überprüft, wie es um das Dämpfungsvermögen der Protektoren bestellt ist. Weitere Punkte im Testprotokoll: die Güte von Nähten und Verstärkungen.

Verarbeitung und Ausstattung:
Wie ist es um die Qualität des Leders bestellt, wie sind Details ausgeführt, was wird an pfiffiger Ausstattung geboten?

Alpinestars Monza

Alpinestars Monza

Alpinestars Monza  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Alpinestars, Tel. 0039-0423/5286, www.alpinestars.com
Preis: 699,95 Euro
Größen: 48 bis 60 (in Schwarz bis Gr. 64)
Farben: Schwarz, Weiß, Schwarz/Rot, Rot/Weiß/Grün
Gewicht: 5,1 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: Vietnam
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar, Knieschleifer

Passform und Tragekomfort:
Der Einteiler lässt sich leicht und bequem überstreifen und überzeugt auf dem Motorrad mit gelungender Passform und komfortablem, geschmeidigem Sitz - auch bei sportlicher Fahrt mit vielen Umsetzmanövern. Nur bei extrem gebückter Position stören der einschneidende Kragen und Druckstellen an den Achseln. Dank perforiertem Oberkörper wird an heißen Fahrtagen reichlich Frischluft in die Kombi geleitet.

Sicherheit:
Schulter-, Ellbogen und Knieprotektoren sind exakt und verrutschsicher positioniert und bleiben beim Schlagtest unter dem Grenzwert. Aber die Bestückung fällt zum Teil zu klein aus, die Hüfte ist nur dünn gepolstert, Brust- und Rückenprotektor sind aufpreispflichtig.

Ausstattung und Verarbeitung:
Die Kombi gefällt durch eine wertige, saubere Verarbeitung, ansehnliche Detaillösungen und ein kräftiges Leder mit einheitlicher Narbenstruktur.

Fazit:
Klassisch geschnittener Sportanzug, der durch seine tolle Passform, einen geschmeidigen Sitz und eine ansehnliche Verarbeitung punktet. Das Sicherheitspolster ist okay, dürfte aber bei der Ausstattung noch zulegen.

MOTORRAD-Urteil: Gut

Arlen Ness T-Cup

Arlen Ness T-Cup

Arlen Ness T-Cup  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Held, Tel. 08321/66460, www.held.de
Preis: Herrengrößen 799 Euro; Damengrößen 779 Euro
Größen: Herren 48 bis 58; Damen 38 bis 44 (nur in Schwarz/Weiß)
Farben: Schwarz/Rot, Schwarz/Weiß
Gewicht: 4,8 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: China
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar, Knieschleifer, Kleidersack

Passform und Tragekomfort:
Beim Ein- und Ausstieg ist Sorgfalt und Geduld gefragt. Ansonsten verheddert man sich schnell im Futter des extrem auf Körperform getrimmten Einteilers. Auf dem Motorrad entpuppt sich die knackig sitzende Kombi als 1A-Turnanzug, der auch bei forcierter Kurvenhatz alle Bewegungen geschmeidig mitmacht. Selbst bei gnadenlos gebückter Fahrhaltung gibt es keine Komforteinbußen.

Sicherheit:
Schulter-, Ellbogen- und Knieprotektoren sind exakt und verrutschsicher positioniert. Kleine Komforteinbußen gibt es bei den Schulterprotektoren, die eine zu kleine Schutzfläche haben, im Schlagtest aber im Limit bleiben. Brust, Hüfte und Oberschenkel sind gepolstert, weitere Aufrüstoptionen für Protektoren sind aber nicht vorhanden.

Ausstattung und Verarbeitung:
Die Verarbeitung gerade im Innern ist teils nachlässig ausgeführt. Punkten kann aber das kräftige Leder mit schöner Narbenstruktur.

Fazit:
Der Turnanzug fürs Motorrad. Fühlt sich nicht nur extrem leicht an, trägt sich auch extrem leicht. Und macht dank des wunderbar geschmeidigen Leders jeden Kurventanz mit. Nur das An- und Ausziehen bleibt extrem beschwerlich.

MOTORRAD-Urteil: Gut

Kauftipp-Rennstrecke: Berik Seca Evo

Berik Seca Evo

Berik Seca Evo  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Held, Tel. 08321/66460, www.held.de
Preis: 749 Euro
Größen: 48 bis 58
Farben: Schwarz/Rot, Schwarz/Weiß, Schwarz/Grau
Gewicht: 5,4 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: China
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar, Knieschleifer, Kleidersack

Passform und Tragekomfort:
Beim Anziehen ist Sorgfalt gefragt, damit sich Arme und Beine nicht im Netzfutter verheddern. Dann aber überzeugt der Einteiler mit knackigem wie präzisem Sitz. Das geschmeidige Leder engt selbst bei supersportlicher Linienwahl bis hinunter zum Hanging-off nie ein. Besonders klasse: die handwerklich einwandfrei zugeschnittenen Gelenke an den Ärmeln und Beinen. Für Extra-Komfort sorgt die Weitenverstellung an den Waden.

Sicherheit:
Schulter-, Ellbogen- und Knieprotektoren sitzen perfekt und verrutschsicher an Ort und Stelle. Beim Schlagtest bleiben diese im grünen Bereich, obwohl die Schutzflächen im Verhältnis zur Konfektionsgröße zum Teil zu klein dimensioniert sind. Die Schaumpolster an den Hüften lassen sich gegen CE-Protektoren tauschen, ein Rückenprotektor muss separat getragen werden.

Ausstattung und Verarbeitung:
Das Leder des Berik-Einteilers gefällt durch seinen festen Griff und seine gleichmäßige Qualität. Die Verarbeitung ist jedoch nur mäßig.

Fazit:
Ultrastabile Rennkombi mit einwandfrei vorgekrümmtem Aufbau. Wie gemacht für das Zeitenfeilen beim Renntraining. Das durchweg ansehnliche Leder hätte allerdings eine etwas bessere Verarbeitung verdient.

MOTORRAD-Urteil: Sehr gut

MOTORRAD-Kauftipp Rennstrecke

Testsieger: Dainese Stripes Professional

Dainese Stripes Professional

Dainese Stripes Professional  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Dainese, Tel. 089/35827270, www.dainese.com
Preis: 749 Euro
Größen: 44 bis 60
Farben: Schwarz, Rot, Weiß
Gewicht: 4,8 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: Ukraine
Details: Rindsleder, Futter vernäht, Knieschleifer, Kleidersack

Passform und Tragekomfort:
Vergleichsweise leicht lässt sich der Einteiler von Dainese überstreifen. Besondere Pluspunkte sammeln dabei auch die gut in der Hand liegenden und sauber laufenenden Reißverschlüsse. Der leicht vorgekrümmte Schnitt passt wie angegossen auf Sportbikes à la Triumph Daytona 675. Geschmeidig folgt die Kombi allen Bewegungen des Fahrers. Nur bei extrem gebückter Haltung drückt es leicht auf Schultern und Halspartie. Die breiten Beinabschlüsse verlangen nach einer speziellen Stiefellösung.

Sicherheit:
Schulter, Ellbogen und Knie werden durch verdrehsicher und sauber eingepasste Protektoren geschützt. Beim Schlagtest bleibt man im Rahmen des Erlaubten, allerdings fallen die Schutzflächen zum Teil zu klein aus. Hüften und Brust sind gepolstert, ein Rückenprotektor muss separat getragen werden.

Ausstattung und Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist gelungen, die Lederqualität nur durchwachsen.

Fazit:
Die Hausmarke von Rossi & Co. kann auch im Einsteigerbereich mächtig punkten. Der sportiv gestaltete Einteiler macht zudem im Alltagseinsatz dank komfortablem Sitz eine prima Figur. Kleiner Schwachpunkt: die Qualitätssprünge beim Leder.

MOTORRAD-Urteil: Sehr gut

MOTORRAD-Testsieger

Hein Gericke PSX Competition

Hein Gericke PSX Competition

Hein Gericke PSX Competition  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Hein Gericke, Tel. 0180/5229522, www.hein-gericke.de
Preis: 599,95 Euro
Größen: 48 bis 58
Farben: Schwarz/Weiß/Anthrazit
Gewicht: 5,5 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: China
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar, Knieschleifer

Passform und Tragekomfort:
In Sachen An- und Ausziehgeschwindigkeit steht man mit der Gericke-Kombi schnell auf dem Siegertreppchen. An Bord wird allerdings der knackig anliegende, präzise Sitz vermisst, den andere Einteiler vermitteln. Das stört besonders bei kerniger Kurvenhatz, wo es bei gebückter Haltung unangenehm am Rücken spannt und in der Armbeuge einschneidet. Deutlich komfortabler sitzt die Kombi bei sportlichen Runden auf der Hausstrecke.

Sicherheit:
Vorbildlich die Ausstattung mit CE-Protektoren. Der Gericke-Einteiler ist nicht nur mit den üblichen Aufpralldämpfern in Schultern, Ellbogen und Knien bestückt. Auch Hüfte und Rücken werden von vollwertigen Protektoren abgedeckt - wenngleich der Rückenschutz hoch über dem Steiß endet (siehe Foto oben links). Auf dem Prüfstand glänzen die Protektoren mit erstklassigen Werten.

Ausstattung und Verarbeitung:
Griffiges Leder, bis ins Detail ansehnlich verarbeitet. Das gefällt.

Fazit:
Ein Sport-Overall für alle Tage. Unterm Strich entpuppt sich der Gericke-Einteiler mehr als eine umfunktionierte Tourenkombi als ein auf sportlichen Einsatz hin konzipierter Rennanzug. Bei der Protektorenausstattung gibt es aber nichts Besseres.

MOTORRAD-Urteil: Gut

Held Suzuka

Held Suzuka

Held Suzuka  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Held, Tel. 08321/66460, www.held.de
Preis: 699 Euro
Größen: 48 bis 60 plus Langgrößen 98 bis 110 (nur in Weiß/Schwarz/Grau, 749 Euro)
Farben: Weiß/Schwarz/Grau, Weiß/Rot, Weiß/Blau
Gewicht: 4,9 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: China
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar, Knieschleifer

Passform und Tragekomfort:
Auch die Held-Kombi lässt sich fluffig und komfortabel anziehen. Die Passform ist insgesamt gelungen, trotz der konstruktiven Nähe zu den Einteilern von Arlen Ness und Berik (gleicher Hersteller!) fehlt dem Held-Anzug aber der sportlich knackige Sitz. Unterm Strich sind es kleine Details, die den Rundumwohlfühlfaktor stören wie beispielsweise die Druckstellen an den wulstigen Arm- und Beinabschlüssen.

Sicherheit:
Held bietet mit CE-Protektoren in Schultern, Ellbogen und Knien das übliche Sicherheitsschema. Auch hier kommen zum Teil zu kleine Größen zum Einsatz. Auf dem Prüftstand bleiben die Schlagdämpfungsergebnisse im Rahmen, allerdings ohne Aha-Erlebnis. Das Hüftpolster ist vernäht und lässt sich nicht durch vollwertigen CE-Schutz ersetzen, ein Rückenprotektor muss separat getragen werden.

Ausstattung und Verarbeitung:
Die Lederqualität ist nur durchwachsen, die Verarbeitung plus Detailausstattung mit Titanschützern hingegen gelungen.

Fazit:
Sportlicher Anzug, der eher Alltagsanforderungen entspricht. Für einen echten Rennanzug fehlt der Held-Kombi das kompromisslose Sportlayout. Die wertige Optik wird durch das zum Teil minderwertige Leder getrübt.

MOTORRAD-Urteil: Gut

Ixon Galactica

Ixon Galactica

Ixon Galactica  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Ixon Germany, Tel. 04108/458000, www.ixon.comPreis: 640 Euro (Knieschleifer plus 49 Euro)
Größen: XS bis 3XL
Farben: Schwarz/Weiß, Schwarz/Weiß/Blau/Orange, Schwarz/Grau/Weiß/Gelb, Schwarz/Weiß/Grün, Schwarz/Weiß/Rot, Schwarz/Weiß/Orange, Schwarz/Silber
Gewicht: 4,7 Kilogramm (Gr. XL)
Herstellungsland: Vietnam
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar

Passform und Tragekomfort:
Vorsicht mit den Größenangaben, die Ixon-Kombi fällt klein aus. Beim Anziehen ist Geduld gefragt. Auf einem Sportmotorrad sitzt sie wie eine zweite Haut, doch wird die Beweglichkeit stark eingeengt. Sportliche Turnübungen inklusive Hanging-off sind nur schwer umzusetzen. Trotz weicher Neoprenbesätze scheuert es an den Ärmeln. An Schultern und Achseln nerven Druckstellen.

Sicherheit:
Die Protektoren sind exakt und verdrehsicher positioniert. CE-genormter Schutz wird in den Schultern, Ellbogen und Knien verbaut, Hüft- und Rückenpolster lassen sich gegen echte Protektoren tauschen. Die Schlagtestergebnisse bleiben im grünen Bereich.

Ausstattung und Verarbeitung:
Das Leder gefällt durch eine kräftige, einheitliche Struktur, die Verarbeitung ist teilweise recht grobschlächtig.

Fazit:
Sportanzug ohne Komfortpolster, dafür aber mit zahlreichen Ausbauoptionen in Sachen CE-Protektoren. Ein Highlight ist das kräftige Leder mit einheitlicher Narbenstruktur. Unverständlich: Für Knieschleifer wird ein deftiger Aufschlag fällig.

MOTORRAD-Urteil: Befriedigend

IXS Jerez

IXS Jerez

IXS Jerez  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Hostettler, Tel. 07631/18040, www.ixs.com
Preis: 679,90 Euro
Größen: 48 bis 58 plus Langgrößen 98 bis 114
Farben: Weiß/Schwarz/Gold, Schwarz/Weiß/Gold, Schwarz/Rot/Weiß
Gewicht: 4,9 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: China
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar, Knieschleifer

Passform und Tragekomfort:
Das geschmeidige Leder lässt sich komfortabel überstreifen und sitzt in allen getesteten Größen exzellent. Beim Fahren beeindruckt der Leder-Overall mit tollem Sitz und macht ohne Zwicken und Zwacken alle Fahrhaltungen einschließlich extrem gebückter Raceposition mit. Die glatte Sitzfläche schränkt aber den Kontakt zum Motorrad zu sehr ein, etwas mehr "Sitzfleisch" würde der Kombi gut stehen. Auch die Steißbeinverstärkung stört auf Dauer.

Sicherheit:
Klassenüblich die Ausrüstung mit CE-Protektoren in Schultern, Ellbogen und den Knien. Die Hüftpolster sind austauschbar, ein Rückenprotektor muss separat getragen werden. Auf dem Prüfstand zeigen die auffällig dicken Schützer klassenübliche Werte innerhalb der Norm.

Ausstattung und Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, dazu kommen viele schön gemachte Details. Die Lederqualität ist hingegen nur Durchschnitt.

Fazit:
Hochfunktioneller Sportanzug mit beeindruckend guter Passform und extrem geschmeidigem Sitz. Auch die Verarbeitung ist gelungen. Nur beim Sitzen mangelt es am Komfort. Beim Leder schwankt die Qualität.

MOTORRAD-Urteil: Gut

Lindstrands Silverstone

Lindstrands Silverstone

Lindstrands Silverstone  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Jofama, Tel. 0171/7747771, www.jofama.se
Preis: 639 Euro
Größen: 46 bis 58 (in Schwarz bis Gr. 60)
Farben: Schwarz, Schwarz/Weiß, Schwarz/Silber
Gewicht: 5,2 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: China
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar, Knieschleifer

Passform und Tragekomfort:
Erste Hürde: das Anziehen des Silverstone-Einteilers, bei dem sich die Füße schnell im Futter verheddern und Reißverschlüsse schnell wieder aufdrücken. Die Passform ist bei vielen Größen problematisch. An Ärmeln und Knien wirft die Kombi mächtige Falten. Darunter leidet auch der Komfort: Druckstellen in der Armbeuge und Kniekehle sind die Folge. Dabei ist die Kombi dank durchdachter Stretcheinsätze hochbeweglich und alles andere als einengend.

Sicherheit:
Schulter, Ellbogen und Knie werden von CE-Protektoren in korrekten Größen umschlossen, für die gepolsterte Hüfte liegt ein Nachrüstsatz CE-Protektoren bei. Die Aufpralldämpfer sind zwar verrutschsicher positioniert, reiben auf Dauer aber unangenehm. Die Schlagtestwerte bleiben im Rahmen, sind aber nicht besonders herausragend. Ein Rückenprotektor muss separat getragen werden.

Ausstattung und Verarbeitung:
Bestnoten: Ein tolles, griffiges Leder und eine klasse Verarbeitung.

Fazit:
Optisch kann der Lindstrands-Einteiler mächtig Eindruck schinden. Titanschleifer und weißes Futter sehen nach deutlich mehr als 640 Euro aus. Der Träger muss allerdings etliche Komforteinbußen in Kauf nehmen.

MOTORRAD-Urteil: Befriedigend

Vanucci Art XI

Vanucci Art XI

Vanucci Art XI  

Foto: mps-Fotostudio  

Anbieter: Detlev Louis, Tel. 040/73419360, www.louis.de
Preis: 699 Euro
Größen: 48 bis 58
Farben: Weiß/Schwarz/Gunmetal, Schwarz/Weiß/Rot, Schwarz/Weiß/Blau
Gewicht: 4,5 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: Vietnam
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar, Knieschleifer

Passform und Tragekomfort:
Der Einstieg in den Einteiler ist noch komfortabel, dann aber ist Schluss mit der Bequemlichkeit. Sackschwer hängt die Kombi am Körper und zwingt den Träger in eine starre Grundhaltung, aus der heraus sportliches Agieren kaum möglich ist. Die Ärmel reiben an den Handgelenken, die wulstigen Beinabschlüsse sind nur schwer im Schaft eines Sportstiefels unterzubringen. Deutlich angenehmer lässt sich die Kombi beim Touren im Alltag tragen.

Sicherheit:
CE-Protektoren kommen in Schultern, Ellbogen und Knien zum Einsatz, Hüfte und Rücken können mit CE-konformem Schutz nachgerüstet werden. Auf dem Prüfstand zeigen die in korrekten Größen eingesetzen Protektoren mit einem Dämpfungsvermögen weit unter dem erlaubten Limit Bestleistung.

Ausstattung und Verarbeitung:
Das qualitativ gute Leder wird aus vielen Kleinteilen zusammengepuzzelt, dazu gibt es viele Features, die die Kombi aber schwer machen.

Fazit:
Eher eine zum Einteiler umfunktionierte Tourenlederkombi als ein leichter Anzug für Hardcore-Racer. Der Vanucci mangelt es vor allem an Beweglichkeit. Dafür punktet sie mit einem leistungsstarken Protektorenkit.

MOTORRAD-Urteil: Befriedigend

Fazit

Ein Heimspiel für die Marken, die im Rennsport zu Hause sind. Das Einsteigermodell von Dainese glänzt mit einer Passform, wie man sie von doppelt so teuren Spitzenmodellen gewohnt ist. Und zeigt gleichzeitig, dass ein Einteiler auch wirklich komfortabel sein kann. Gleiches gilt für die komfortablen Anzüge von Ixs und Alpinestars. Deutlich kompromissloser auf harten Sporteinsatz getrimmt sind die nahezu baugleichen Kombis von Arlen Ness und Berik. Das Extralob aber geht an Hein Gericke, wo mit voller Protektorenausstattung durchgestartet wird.

  Gesamtpunktzahl Urteil Preis in Euro
 Max. Punktzahl
 100 

 

 Dainese 82 Sehr gut
 749,00
 Berik 81 Sehr gut 749,00
 IXS 79 Gut 679,00
 Alpinestars 78 Gut 699,95
 Arlen Ness
 78 Gut 799,00
 Hein Gericke
 73 Gut 599,95
 Held 71 Gut 699,00
 Lindstrands 69 Befriedigend 639,00
 Ixon  66 Befriedigend 640,00
 Vanucci 66 Befriedigend 699,00

Einteiler unter 300 Euro

Einen Einteiler für weniger als 300 Euro? Kaum vorstellbar, dass Angebote dieser Art von seriösen Adressen stammen und nicht in irgendeiner Grabbel-Ecke von Ebay und Co. verramscht werden. Bleibt die Frage, ob sich Polo und Louis damit einen Gefallen tun. Schließlich werden Einteiler von Fahrern gefragt, die ganz konkrete Ansprüche an ihr Outfit stellen - sprich diese in erster Linie beim sportlichen Fahren einsetzen. Entsprechend sollte das Grundlayout des Anzugs diesem Anspruch Rechnung tragen. Das geht aber nicht, wenn die Einteiler wie nasse Säcke an den Bügeln hängen. Und auch die Peripherie sollte durchdacht sein: Passt es mit den Übergängen zu den Handschuhen und Stiefeln? Beide Low-Budget-Kombis nerven mit handwerklichen Schwächen und zum Teil groben Schnitzern. Deutlich besser aufgestellt ist man bei der Materialgüte. Gerade die Firefox-Kombi punktet mit einer ordentlichen Lederqualität, die des Probiker-Anzugs ist im großen und ganzen noch okay. Massiv gespart wird hingegen auf der Ausstattungsseite. Selbst die genretypischen Knieschleifer gibt es nur gegen Aufpreis.

Firefox Spice

Firefox Spice  

Foto: mps-Fotostudio  

Firefox Spice
Anbieter
: Polo, Tel. 0180/5225785, www.polo-motorrad.de
Preis: 299,95 Euro
Größen: 48 bis 56
Farbe: Schwarz/Weiß
Gewicht: 4,0 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: Pakistan
Details: Rindsleder, Futter fest vernäht

Passform und Tragekomfort:

Einen auf Sportfahrer vorgekrümmten Schnitt sucht man bei der Firefox vergeblich. Schnurgerade hängt der Einteiler am Bügel, und wenn man (vergleichsweise leicht) hineingeschlüpft ist, muss man sich die sportlich gebückte Haltung förmlich erarbeiten. Das geht auf Kosten des Wohlfühlfaktors. Die extrem lang geschnittenen Ärmel werfen Falten und schneiden an Achseln und Armbeugen ein. Druckstellen sind ebenfalls in den sperrig abstehenden Beinabschlüssen programmiert.

Sicherheit:
Mit Schulter-, Ellbogen- und Knieprotektoren folgt auch die Billigkombi dem klassenüblichen Standard. Hüfte und Rücken lassen sich optinal mit CE-gerechtem Schutzpolstern aufrüsten. Die Schutzflächen sind ausreichend groß dimensioniert, die Schlagtestergebnisse okay.

Ausstattung und Verarbeitung:
Das Leder weist durchgängig eine gute, ansehnliche Qualität und Stärke auf. Bei der übrigen Ausstattung regiert der Rotstift.

Fazit:
Hire and fire? Mit der Firefox werden echte Sportskanonen auf dem Bike nicht glücklich. Im Stand ist der Einteiler noch einigermaßen bequem zu tragen, doch wehe, es kommt Bewegung ins Spiel. Dafür stimmt es beim Leder und bei den Protektoren.

MOTORRAD-Urteil: Ausreichend

 

Probiker PRX-5

Probiker PRX-5  

Foto: mps-Fotostudio  

Probiker PRX-5
Anbieter
: Detlev Louis, Tel. 040/73419360, www.louis.de
Preis: 239,95 Euro (aktueller Aktionspreis, Katalogpreis 299,95 Euro)
Größen: 48 bis 58
Farben: Schwarz/Weiß/Gunmetal, Weiß/Schwarz/Grunmetal
Gewicht: 4,7 Kilogramm (Gr. 54)
Herstellungsland: Pakistan
Details: Rindsleder, Futter herausnehmbar

Passform und Tragekomfort:
Der Kampf beginnt bereits beim Anziehen. Ohne helfende Hand ist der günstigste Einteiler im Test kaum überzustreifen. Einen auf sportlichen Einsatz konzipierten Schnitt sucht man vergeblich. Die langen, weit geschnittenen Ärmel stehen in starkem Kontrast zum fast korsetthaft gestalteten Torso. Und die weit abstehenden, langen Hosenbeine lassen sich nur mit reichlich Druckstellen in Stiefeln verstauen. Mangels vorgekrümmtem Schnitt drückt es bei sportlicher Haltung am Hals.

Sicherheit:
Schulter, Ellbogen und Kniepartie der Kombi sind mit CE-Protektoren bestückt. Die Schlagtestwerte sind gut, allerdings kommen zum Teil zu kleine Größen zum Einsatz. An Hüfte und Rücken lassen sich CE-Protektoren nachrüsten.

Ausstattung und Verarbeitung:
Die Lederqualität ist wie die übrige Ausstattung durchwachsen, die Verarbeitung noch okay.

Fazit:
Einen Einteiler für weniger als 240 Euro? Beim Louis-Schnäppchen hapert es deutlich an der Funktionalität. Im Prinzip ist der Probiker eher ein Tourenanzug, bei dem auf einen Verbindungsreißverschluss verzichtet wurde.

MOTORRAD-Urteil: Ausreichend

Prüfstand-Check

Diagramm Protektorencheck

35 Kilonewton Restkraft sind zulässig. Technisch machbar ist heute weit weniger.  

Zeichnung: Archiv  

Gemäß der Europa-Norm EN 1621-1 dürfen Gelenkprotektoren beim Schlagtest maximal 35 Kilonewton Restkraft durchlassen. Biomechanisch betrachtet ein stolzer Wert. Schließlich können Knochen bereits bei deutlich geringerer Belastung brechen. Der Grenzwert selbst bereitet seriösen Anbietern heute keine Probleme mehr: Beim Schlagtest von MOTORRAD auf dem Prüfstand von Sas-Tec (www.sas-tec.de) blieben alle Protektoren unterhalb des zulässigen Grenzwertes. Interessant ist, sich die unterschiedlichen Verläufe des Aufpralls anzuschauen. Beim Hartschalenprotektor wie dem von Dainese ist ein steiler Kraftanstieg typisch, während Weichschaumprotektoren die Kraft über einen langen Zeitraum verteilen.

Stiefelkunde bei Einteilern

Daytona Stiefel Dainese

Wohin mit dem Hosenbein beim Einteiler?  

Foto: fact  

Den Einteiler mit passenden Stiefeln zu kombinieren, kann mitunter zu einer schmerzhaften Geduldsprobe werden. Probleme sind vor allem bei Knieprotektoren zu erwarten, die auch große Teile der Schienbeine abdecken. Sportstiefel mit einem hohen, steifen Schaft lassen sich in solchen Fällen kaum verschließen. Was tun? Eine relativ aufwändige Möglichkeit wäre, den Protektor entsprechend zu kürzen. Allerdings müsste dann auch die Protektorentasche modifiziert werden, damit sich der Aufpralldämpfer nicht verschieben kann. Möglichkeit zwei: Sportstiefel, bei denen sich der Schienbeinschutz variabel anpassen lässt. Empfehlung: die Sportstiefel Daytona Evo Sports (394,95 Euro bei Detlev Louis). Dritte Möglichkeit, die auch im Test gut funktioniert hat: spezielle Sportstiefel mit eng anliegendem Kurzschaft, die unter dem Hosenbein Platz haben. Tipp: Dainese Axial Race (319 Euro, www.dainese.de).

08.07.2010 |  Artikel drucken | Senden | Kommentar

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