Produkttest: Zweiteilige Lederkombis Lederkombis ab 600 Euro im Test

Zweiteilige Lederkombis sind bei Motorradfahrern auf der Landstraße sehr beliebt. PS testete zehn Modelle ab 600 Euro - mit teilweise überraschenden Ergebnissen.

Foto: Lang

Beim Kampf um Rundenzeiten auf der Rennstrecke führt an einteiligen Lederkombis kein Weg vorbei. Mit dem Motorrad auf der Landstraße sieht das anders aus: Erst wird über die Hausstrecke gebügelt, danach geht’s ab ins Eis-Café. Hier sind Zweiteiler mit abnehmbarer -Jacke deutlich praktischer. Wie sicher aber sind die Lederpellen mit Verbindungs-Reißverschluss? Wir machten den Test und nahmen zehn Zweiteiler ab 600 Euro ganz genau unter die Lupe.

Sicherheit

Wichtigstes Kriterium: die Sicherheit. Vor allem die Qualität der Protektoren ist bei einem Sturz von großer Bedeutung. In Anlehnung an die EC-Normen 1621-1 (Gelenkprotektoren) und 1621-2 (Rückenprotektoren) testeten wir bei der Firma Sas-Tec das Dämpfungsverhalten der Schützer. Bewertet wurden die Restkraftwerte. Besonders gut fielen die Werte  bei Held und FLM aus, die schlechtesten Werte lieferten die Hartschalenprotektoren von Rev’it, Alpinestars und Dainese.

Einen zwiespältigen Eindruck hinterließen die Rückenprotektoren. Bedingt durch die Trennung von Jacke und Hose fällt der Protektor in allen Kombis (im Test waren nur die Modelle von FLM, Schwabenleder und Vanucci mit echten Rückenprotektor ausgestattet) zu kurz aus und schützt den Rücken im Extremfall nur bis zur Mitte der Wirbelsäule. Einer der bedeutendsten Unterschiede zu einem Einteiler!

Am Besten löst Schwabenleder das Problem: Sie integrieren in den Hosenbund ein zusätzliches Stück Protektor und bringen in der Hose einen Steißbein-Schutz unter. Die Kombi bietet zudem als einziges Modell einen Hüftprotektor.

Für Verwirrung sorgt immer wieder der Komfortschaum am Rücken, der in vielen Modellen statt eines richtigen -Protektors verbaut ist. Das ist kein Rückenprotektor, bietet kaum Schutz und ist nicht genormt!

Ergänzend zum Normtest, bei dem ein fünf Kilogramm schwerer Metallkörper aus einem Meter Höhe auf den nackten Protektor fällt, testeten wir auch die Dämpfungswerte der Protektoren, eingebaut in die Lederkombi. Die Unterschiede sind teilweise immens: Im Fall der Rev’it verbesserte die zusätzliche Schicht aus Leder und Klett am Knie den Restkraftwert um zwei Drittel. In der Bewertung fließt dieser Zusatztest in die Kategorie "Sicherheit" mit ein.

Außerdem relevant für die Sicherheit ist die Befestigung der Protektoren. Idealerweise sind die Schützer wie bei Schwabenleder fest in der Kombi vernäht. In vielen Fällen sind die Protektoren aber nur im Innenfutter befestigt und können sich bei einem Sturz wegdrehen.
Speziell bei Zweiteilern ist zudem der Verbindungs-Reißverschluss sicherheitsrelevant. Er ist bei fast allen Modellen zu klein und kann beim Sturz reißen. Hier besteht allgemein noch Verbesserungsbedarf!

Dies gilt auch für die Qualität des Textilstretchs. Bei Kombis ab 600 Euro darf man hier hochwertiges Schoeller Keprotec erwarten, stattdessen fanden sich in einigen Fällen billige Gummizüge, die bei einem Sturz oder Auspuffkontakt zu bösen Verbrennungen führen können. Bei der Verarbeitung der Kombis gab es sicherheitstechnisch nur wenig zu mäkeln: Nahezu alle Hersteller schützen Sturzzonen durch Sicherheitsnähte. Lediglich Vanucci patzt und bietet im Rückenbereich keine zweite Naht.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt betrifft die Passforn an Knie und Ellbogen. Ist die Kombi dort zu weit, verrutschen beim Sturz die Protektoren. Glücklicherweise gab es hier keine größeren Probleme.

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Passform

Um den generellen Schnitt zu beurteilen, prüften wir gemeinsam mit Lederkombi-Experte Stefan Röttger von Skill Skin den Sitz der Lederkombis in Fahrposition. Wo zwickt es, wo wirft sie Falten? Die meisten Schnittfehler fanden sich im Schulter- und Kragenbereich. Besonders bei den Modellen von Held, Vanucci und IXS steht der Kragen in Fahrposition hinten weit ab. Die Passform der Berik konnte aufgrund einer falsch geliefertern Größe (52 statt 50) nicht beurteilt werden.

Den Tragekomfort beurteilten zwei Testpiloten mit unterschiedlicher Konfektionsgröße. Neben einer sportlichen Landstraßenrunde ging auch ein kurzer Fußmarsch mit in die Bewertung ein. Abgesehen von der FLM, deren Knieprotektoren völlig falsch sitzen und permanent drückten, gab es hier keine Ausreißer.

Beim Anziehen nervten die bisweilen etwas hakeligen Verbindungs-Reißverschlüsse, besonders das Modell von Held machte hier Probleme. Bei Rev’it stört zudem ein kurzer Reißverschluss am Rücken, der die Bedienung des Verbindungs-Reißverschlusses behindert.

Die aufgrund winterlicher Temperaturen steinharten Weichschaumprotektoren nerven beim Anziehen, dafür sind sie besonders gut. Tipp: Modelle mit entsprechenden Schützern sollte man deshalb unbedingt bei Zimmertemperatur lagern und anziehen.

Verarbeitung

Wer 600 Euro oder mehr für eine Lederkombi ausgibt, erwartet ein sauber zusammengenähtes Produkt. Während die Modelle von Alpinestars, Dainese, IXS und Schwabenleder dieser Erwartung voll gerecht werden, enttäuschen FLM und Rev’it bei näherem Hinschauen. Besonders auf der Lederinnenseite sind die Einzelteile der beiden Kombis schlampig miteinander vernäht.

Material

Neben Leder und Stretch ging in die Materialbewertung auch das Innenfutter ein. Nur Dainese und Arlen Ness bieten zeitgemäßes 3d-Innenfutter, das etwas dicker, extrem luftdurchlässig ist und Schweiß effektiver abtransportiert als herkömmliches Innenfutter.
Arlen Ness bietet Luxus-Innenfutter mit Stretchzonen. Ein Punkt, der von den anderen Kombi-Herstellern vernachlässigt wird: Oft ist nicht das Leder, sondern das Innenfutter für die mangelnde Bewegungsfreiheit verantwortlich.

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Kauftipps / Bewertung

Kauftipps

1. Passform
Ziehen Sie die Kombi an und gehen Sie einige Meter. Reiben Protektoren oder Bündchen? In Fahrposition auf dem Motorrad muss der Kragen eng am Nacken anliegen, die Kombi sollte nirgends Falten werfen, aber auch nicht zu eng sitzen. Generell gilt: Je öfter eine Lederkombi getragen wird, desto bequemer wird sie.

2. Verarbeitung

Öffnen Sie, falls möglich, das Innenfutter und schauen Sie sich die Nähte auf der Innenseite an. Hängen Fäden weg oder ist alles ordentlich verarbeitet? Eine gute Kombi besteht aus wenigen, sauber vernähten Einzelteilen.

3. Sicherheit

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Eine der größten Problemzonen: die Protektoren. Sitzen sie in Fahrposition, wo sie sitzen sollen? Hängen sie nur lose im Innenfutter, sind sie in Taschen am Leder untergebracht oder im Idealfall sogar eingenäht? Besonders irreführend sind Komfortschäume, die  gerne als Rückenprotektoren missverstanden werden. Fragen Sie den Verkäufer, ob die Kombi am Rücken einen CE-Protektor enthält. Der Verbindungs-Reißverschluss sollte möglichst massiv und an Jacke und Hose mit dem Leder vernäht sein. Ist der Reißverschluss am Innenfutter angenäht, kann er beim Sturz abreißen.

 

Bewertung

 max. Punktzahl Alpinestars Arlen Ness  Berik Dainese FLM
Protektoren 10 3 7 6 4 10
Sicherheit 10 5 7 7 6 5
Passform 10 8 9 – 9 5
Verarbeitung 5 5 4 4 5 2
Material 5 4 5 4 5 2
Gesamtpunkte 40 25 32 – 29 24
Platzierung  6. 2. – 3. 7.

 

 max. Punktzahl Held IXS Rev’it Schwabenleder Vanucci
Protektoren 10 9 7 3 9 7
Sicherheit 10 6 6 5 10 5
Passform 10 6 7 6 8 6
Verarbeitung 5 4 5 2 5 3
Material 5 3 3 3 4 3
Gesamtpunkte 40 28 28 19 36 24
Platzierung
  4. 4. 9. 1. 7.

Alpinestars GP PRO 2

Foto: MPS-Studio

Kontakt Alpinestars S.P.A., 31011 Asolo, Italien, Tel. 00 39/04 23/52 95 71, www.alpinestars.com
Preis ab 899,95 Euro
Material  Rindleder
Größen  48 bis 60
Protektoren  E, S, K*

Aufgefallen

Die Protektoren sind in Taschen untergebracht, für den Rückenprotektor gibt es Knöpfe.

Fazit 
Die GP Pro2 ist sowohl beim Gehen als auch beim Fahren sehr bequem, Rücken und Kniebereich sind allerdings nicht perfekt geschnitten. Verarbeitung und Materialien sind über jeden Zweifel erhaben, Abzüge gibt es allerdings im Sicherheitsbereich. Die Hartschalenprotektoren liefern beim Schlagdämpfungstest schlechte Restkraftwerte, der Verbindungs-Reißverschluss zwischen Hose und Jacke ist deutlich unterdimensioniert.

Arlen Ness MAG

Foto: MPS-Studio

Kontakt Held GmbH, 87545 Burgberg, Tel. 0 83 21/66 46-0, www.held.de
Preis ab 899,00 Euro
Material Rindleder
Größen 48 bis 58
Protektoren  E, S, K*

Aufgefallen
Die Magnesium-Kappen sind schick. Der Pseudo-Rückenprotektor ist eine Mogelpackung.

Fazit 
Die Mag² ist sportlich geschnitten, sitzt wie angegossen und bietet hohen Tragekomfort. Das 3d-Innenfutter mit Stretchbereichen gilt ebenfalls als Referenz. Der doppellagige Komfortschaum im Rückenbereich dient lediglich als Platzhalter für einen echten Rückenprotektor und bietet keinen Schutz - auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen. Die Protektoren sind per Klett mit dem Leder verbunden, liefern aber nur mittelgute Schlagwerte

Berik Brave Heart

Foto: MPS-Studio

Kontakt Held GmbH, 87545 Burgberg, Tel. 0 83 21/66 46-0, www.held.de
Preis ab 599,00 Euro
Material Rindleder
Größen 48 bis 58
Protektoren  E, S, K*

Aufgefallen
Auch bei Berik gibt es Magnesium. Im Innenfutter kann man Name und Blutgruppe eintragen.

Fazit 
Aufgrund einer falschen Größe konnte die Passform der Brave Heart nicht bewertet werden, wodurch sie aus der Gesamtwertung fällt. In den anderen Bereichen kann sie trotz des mit 599 Euro günstigsten Preises mit der Konkurrenz mithalten. Die gute Verarbeitung und das ordentliche Leder überzeugen, das Innenfutter wirkt dagegen billig. Die Protektoren sind per Klett am Leder befestigt, landen beim Schlagdämpfungstest aber nur im Mittelfeld.

Dainese T.Draken

Foto: MPS-Studio

Kontakt Dainese, 80807 München, Tel. 0 89/720 187-0, www.dainese.com
Preis ab 799,00 Euro
Material Rindleder
Größen 44 bis 60, Sondergrößen
Protektoren E, S, K*

Aufgefallen
Das 3d-Bubble-Innenfutter ist vorbildlich, der Verbindungs-Reißverschluss etwas zu klein.

Fazit 
Dainese macht mit der T. Draken fast alles richtig. Verarbeitung und Materialien sind vorbildlich. Auch die Passform ist gut: Alles sitzt da, wo es sitzen soll. Abzüge gibt es lediglich für zwei drückende Stellen an den Schulterblättern und den unkomfortablen Kniebereich. Die Schulterkappe dient gleichzeitig als Protektor und liefert wie auch die anderen Protektoren mittelmäßige Restkraftwerte. Sehr gut: Die Protektoren sind eingenäht und verrutschen nicht.

FLM Tech

Foto: MPS-Studio

Kontakt Polo Expressversand, 41363 Jüchen, Tel. 0 21 65/84 40 200, www.polo-motorrad.de
Preis ab 599,90 Euro
Material Rindleder
Größen 48 bis 56
Protektoren E, S, K, R*

Aufgefallen
Die FLM ist innen mau verarbeitet, trägt aber einen vollwertigen Rückenprotektor.

Fazit 
Das Beste an der FLM Tech sind die Protektoren. Sie überzeugen beim Schlagtest mit den besten Restkraftwerten. Leider passen die Protektorenformen nicht zur Kombi. Das Resultat: Das Knie sitzt völlig falsch, auch der Ellbogen will nicht so richtig passen. Verarbeitung und Materialien wirken billig. Das Leder ist dünn, die Nähte auf der Innenseite der Kombi unsauber. Der Rückenprotektor ist lobenswert, dürfte aber noch etwas größer sein.

Held Multiplex

Foto: MPS-Studio

Kontakt Held GmbH, 87545 Burgberg, Tel. 0 83 21/66 46-0, www.held.de
Preis ab 779,00 Euro
Material Rindleder
Größen 40 bis 62, Sondergrößen
Protektoren E, S, K*

Aufgefallen
Die Plastikkappe am Knie ist überflüssig, die Rochenhaut am Oberarm auch - aber schick.

Fazit 
Größtes Manko der Held Multiplex ist ihre Passform am Oberkörper. Besonders die Schulterpartie sitzt nicht richtig. Die Passform der Hose geht dagegen in Ordnung. Die Rochenhaut am Oberarm ist nur mit wenig Rand eingenäht und kann im Sturzfall einfach abreißen, ist dafür aber mit Leder unterlegt. Der Verbindungs-Reißverschluss wirkt sehr billig und läuft schwer. Die Protektorenwerte sind vorbildlich, der Schulterprotektor fällt allerdings recht klein aus.

IXS Fireball

Foto: MPS-Studio

Kontakt Hostettler GmbH, 79379 Müllheim, Tel. 0 76 31/18 04-0, www.ixs.de
Preis ab 749,90 Euro
Material Rindleder
Größen 48 bis 64, Sondergrößen
Protektoren E, S, K*

Aufgefallen
Die IXS-Jacke passt auch ohne Schulter-Stretch gut. Die Bundweite ist einstellbar.

Fazit 
Der Schnitt der Fireball fällt sehr touristisch aus. Die Jacke sitzt an der Schulter trotz fehlendem Stretch perfekt, der Kragen ist dafür zu weit. Die Hose passt gut, das glatte Leder bietet auf dem Sitzpolster wenig Halt. Das Material ist bis auf das einfache, nicht entnehmbare Innenfutter gut, die  Verarbeitung ist sehr gut. Die Protektoren gehen in Ordnung, der Schulterprotektor verrutscht aber leicht. Der Klett für die Knieschleifer ist viel zu klein.

Rev'it Apollo

Foto: MPS-Studio

Kontakt Rev’it!, 5347 JG Oss, Niederlande, Tel. 00 31/4 12/69 67 40, www.revit.eu
Preis ab 668,00 Euro
Material Rindleder
Größen 48 bis 56
Protektoren E, S, K*

Aufgefallen
Ein Stofffetzen verbindet Schulterprotektor und Leder. Der kurze Reißverschluss stört.

Fazit 
Die Apollo kann in kaum einem Bereich überzeugen. Schulter, Rücken und Knie sitzen schlecht. Die Jacke ist zwar bequem, die Hose bietet aber zu wenig Stretch für Hanging-Off und drückt am Knie. Der kurze Reißverschluss am Rücken liegt zu nahe am Verbindungs-Reißverschluss und stört. Der Billig-Stretch und das einfache Innenfutter bringen  Abzüge, die auf der Innenseite lieblose Verarbeitung auch. Die Protektoren liefern die schlechtesten Werte im Test.

Schwabenleder Tomcat

Foto: MPS-Studio

Kontakt Schwabenleder, 73650 Winterbach, Tel. 0 71 81/96 70 10, www.schwabenleder.de
Preis ab 1395,00 Euro
Material Rindleder
Größen 44 bis 60, Sondergrößen
Protektoren E, S, K, R, H*

Aufgefallen
Die Protektoren sind ins Leder genäht und auf der Innenseite mit Kevlar hinterlegt.

Fazit 
Die Tomcat in der Ausführung „Pro Sport“ überzeugt auf ganzer Linie. Allerdings kostet die Schwabenleder mit 1395 Euro auch mehr als das Doppelte etwa des Berik-Modells. Die Passform ist abgesehen vom etwas engen Oberschenkel sehr gut. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Kleine Abzüge gibt es für das einfache Innenfutter, das Leder ist top. Die vielen Protektoren sind fest eingenäht und liefern sehr gute Schlagwerte.

Vanucci Art XIV

Foto: MPS-Studio

Kontakt Detlev Louis GmbH, 21035 Hamburg, Tel. 0 40/73 41 93 60, www.louis.de
Preis ab 799,90 Euro
Material Rindleder
Größen 48 bis 58
Protektoren E, S, K, R*

Aufgefallen
Der Knieprotektor ist von außen eingeschoben, die Protektoren sind am Rand zu dünn.

Fazit 
Die Passform der Art XIV hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Die Hose sitzt gut, die Jacke ist zu lang und steht am Kragen ab. Der Stretch im Schritt bietet für Hanging-Off wenig Bewegungsfreiheit. Die Verarbeitung liegt auf ordentlichem Niveau, die Lederqualität ist ebenfalls O.K. Abzüge gibt es für das einfache Innenfutter. Die fehlende Sicherheitsnaht am Rücken und die Belüftungs-Schlitze in der Sturzzone am Oberschenkel sind grobe Sicherheitsmängel.

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