KTM 1290 Super Duke R (2015)

Wie hatte die Szene vor drei Jahren noch vor dem selbsternannten Biest namens KTM 1290 Super Duke R gezittert. Dann aber beschleunigte der 173 PS starke Motor seinen Dompteur mit sanfter Gewalt aus der Kurve, schnurrte ihm mit sonoren Grollen ins Ohr, begeistert mit Macht und gleichzeitig Kontrollierbarkeit, wie sie noch kein V2 je entwickelte. Die KTM 1290 Super Duke R - ein Ungeheuer? Ja, aber nur auf Abruf. Diesem großmütigen Charakter wollen die österreichischen Höhlenwächter offensichtlich weiter huldigen. Geänderte Zylinderköpfe, zehn Millimeter kürzere Ansaugstutzen und – erstmals an der KTM 1290 Super Duke R – Auspuffklappen sollen die Gasströme im Drehzahlkeller beruhigen. Dass nebenbei mit 177 PS noch 4 PS mehr an der Kette zerren – gerne. Mit schlankerem Heck, TFT-Display, LED-Scheinwerfer, strafferem Federbein, Transponder-Zündschlüssel und optionalen Elektronik-Paketen wurden die KTM 1290 Super Duke R noch etwas verfeinert. Doch aufgepasst. Hinter den weichen Pfoten lauern scharfe Krallen. Die fährt die KTM 1290 Super Duke R aus – wenn man sie reizt.

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