25.02.2003
MOTORRAD

Ölpumpe: Bauformen Ölpumpe: Bauformen

Die Ölpumpe hat die Aufgabe, sämtliche zu schmierenden Teile des Motors mit Öl zu versorgen. Sobald im Motor Gleitlager verwendet werden, muß sie außerdem einen bestimmten Öldruck garantieren, um zwischen den Lagerschalen und den darin rotierenden Wellen einen Ölkeil zu bilden. Somit wird eine direkte Berührung vermieden.


Die Ölpumpe hat die Aufgabe, sämtliche zu schmierenden Teile des Motors mit Öl zu versorgen. Sobald im Motor Gleitlager verwendet werden, muß sie außerdem einen bestimmten Öldruck garantieren, um zwischen den Lagerschalen und den darin rotierenden Wellen einen Ölkeil zu bilden. Somit wird eine direkte Berührung vermieden.


Neben den nur noch vereinzelt verwendeten, über Exzenter angetriebenen Kolbenpumpen haben sich heute drei verschiedene Bauformen durchgesetzt:

 

Außenzahnradpumpe
Bei ihr fördern zwei miteinander kämmende, außenverzahnte Stirnräder das Öl in ihren Zahnlücken entlang der Gehäusewandung von der Saugseite zur Druckseite. Die ineinandergreifenden Zähne verhindern dabei das Zurückfließen des Öls. Durch die Drehbewegung der Zahnräder entsteht im Saugraum Unterdruck, im gegenüberliegenden Druckraum wird dagegen Überdruck aufgebaut.


Innenzahnradpumpe

Nach ihrem halbmondförmigen Füllstück auch Sichelpumpe genannt, arbeitet sie nach dem gleichen Förderprinzip wie die Außenzahnradpumpe. Allerdings treibt bei ihr ein inneres Zahnrad ein exzentrisch angeordnetes, innenverzahntes Außenrad an. Das Öl wird von der Saugseite in den Zahnlücken des Innen- und Außenrads an dem sichelförmigen Füllstück entlang auf die Druckseite transportiert. Die ineinandergreifenden Zähne vom inneren und äußeren Zahnrad verhindern den Ölrückfluß von der Druck- zur Saugseite.


Rotorpumpe

Sie hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt. Im Gehäuse der Pumpe bewegt der angetriebene Innenrotor einen innen verzahnten Außenrotor. Der Innenrotor ist exzentrisch angeordnet und besitzt einen Zahn weniger als der Außenrotor. Dadurch vergrößern sich die Pumpenräume auf der Ansaugseite kontinuierlich, sobald sich der Innenrotor dreht. Durch diese Volumenvergrößerung saugt die Pumpe an. Umgekehrt verkleinern sich die Pumpenräume auf der Druckseite, und das Öl wird vom Innenrotor zu den Lagerstellen im Motor gepreßt. Die Rotoren sind so geformt, daß die Pumpenräume in jeder Phase der Bewegung gegeneinander abdichten.

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Foto:  

Außenzahnradpumpe:
Zwei Zahnräder fördern das Öl an der Gehäusewandung entlang.

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Foto:  

Innenzahnradpumpe:
Das Öl wird entlang der Sichel von der Saug- zur Druckseite gepumpt.

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Foto:  

Rotorpumpe:
Durch Volumenveränderung wird der Druck aufgebaut.


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